South Australian German Association
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Source: http://www.saadv.com.au/saadv-pressreports01d.html.

Last updated: 04.09.2008, 06:32

     

Overview: Press Reports 2005 (Extract)

 

 

 

1.

 

Ausverkaufter „Hamburger Abend“ des SAADV

07.06.2005

2.

 

Halbjahresmitgliederversammlung des SAADV

26.04.2005

3.

 

Alternative Stadtführung: historischer deutscher Einfluss

19.04.2005

4.

 

Tournee der Knabenkapelle Nördlingen führt zum SAADV

05.04.2005

5.

 

20.000 Besucher beim 41. Schützenfest des SAADV

25.01.2005

6.

 

Auf geht’s zum Schützenfest des SAADV

21.12.2004

7.

 

Feierlichkeiten des SAADV zur Jahreswende 2004/2005

07.12.2004

8.

 

Deutsche Schulgründungen

30.11.2004

9.

 

Podiumsdiskussion mit Botschafter Klaiber im SAADV

16.11.2004

10.

 

Oktoberfest: Whetting the Appetite for the Schützenfest

II-III/2005

11.

 

Oktoberfest 2004 des SAADV ein Erfolg

09.11.2004

Bei Artikeln der Printmedien wurden die Hyperlinks nachträglich ergänzt.

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Die WOCHE in Australien: „Hamburger Abend“ 2005

 

 

 

Ausverkaufter „Hamburger Abend“ im SAADV

„Hummel, Hummel von mir und der Deutschen Stimme“

Adelaide – Auch im 45. Jahr war er wieder ausverkauft: der alljährliche „Ham­bur­ger Abend“ im Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Verein (SAADV). 400 Gäste feierten und tanzten rund fünf Stunden lang.

1960 erstmals vom „Deutschen Volksliederchor“ in Adelaide veranstaltet, zählt der „Hamburger Abend“ traditionell zu den Zugstücken im SAADV. Gute Organisation hat freilich längst den Handel von Eintrittskarten „auf dem Schwarzmarkt“ für das jähr­lich begangene Fest abgelöst.

Seit 1970 – so auch dieses Jahr – führt Hörfunkmoderator Dieter Fabig von der „Deutschen Stimme“ vom Radio 5EBI 103.1 FM durch den Abend. Seine beliebte Radiosendung, die er zeitgleich live moderiert hätte, hatte er diesmal aus­nahms­weise zuvor aufgezeichnet. So begrüßte er die 400 Gäste nun im Clubhaus live auf Hamburger Art: „Hummel, Hummel von mir und der Deutschen Stimme“. Kein Wunder, dass es auch prompt „Mors, Mors“ zurückschallte, so, wie es seit dem 18. Jahrhundert unter Hamburgern Usus ist.

Mit einem Medley begann Fabig die Show, erzählte dann auf einem imaginären Stadtrundgang durch Hamburg typische und lustige Geschichten auch aus seinem Stadtviertel Albeck. Und so manche Anekdote gab er auf Plattdeutsch zum Besten.

Bei einem zusätzlichen „Hamburger Quiz“ brachte die richtige Beantwortung von zehn Fragen im Laufe des Abends einem Tisch gar eine „Runde“ Sekt. Ent­schei­dend war letztlich die genaueste Beantwortung der Frage, wie viele große und kleine Brücken es in Hamburg gebe: ungefähr 2.300!

Der Entertainer Herbert Stauber, laut Fabig die „musikalische Stütze“ des Abends, sang deutsche und englische Musikstücke und manche Gäste schwangen dazu gekonnt das Tanzbein. Fred Piep vermittelte mit seiner Aufführung von Liedern des populärsten deutschen Schauspielers der 1930-er Jahre und eines der größten Ufa-Stars, Hans Albers, zusätzlich ur-hamburgisches Lebensgefühl.

Um das Ambiente der Reeperbahn wiederzugeben, trat abschließend „Stripperin“ Sasha auf und zeigte ihre akrobatischen Qualitäten als „Tänzerin“. Dabei beflü­gelte sie ebenfalls Fabig zur Grätsche, was ihm zusätzlichen Applaus einbrachte.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 48. Jg., Nr. 23/2005, Dienstag, 07. Juni 2005, S. 11

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Die WOCHE in Australien: Halbjahresmitgliederversammlung

 

 

 

Halbjahresmitgliederversammlung des SAADV

Zukunft liegt in den Händen der Mitglieder

Adelaide – Die Organisation des Schützenfestes, der Mitgliederzuspruch sowie der teure Einbau eines Fahrstuhls in das Adelaider Clubhaus waren die Hauptthemen der Halbjahresmitgliederversammlung des Süd-Australischen Allgemeinen Deut­schen Vereins (SAADV). Der Vorstand bat nachdrücklich um ein größeres Enga­ge­ment der Mitglieder, zumal „bedeutende Entscheidungen“ anstünden. Die Neuwahl des Vorstandes für weitere zwei Jahre ist für Mitte Oktober angesetzt.

Für den SAADV ist das Schützenfest jeden Januar ein zentrales Ereignis, sowohl organisatorisch als auch finanziell. Freilich steht der Club an einem Scheideweg: Zuvor von Freiwilligen übernommene Aufgaben müssten künftig wegen der Vielzahl der benötigten aber fehlenden Hände an externe Dienstleister abgegeben werden (die WOCHE berichtete). Dazu bedürfe es jedoch bei weiter steigenden Kosten eines noch höheren finanziellen Aufwandes, wissen Schatzmeister Robert Portsch und Präsidentin Elke Pfau.

Doch mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Einbau eines Fahrstuhles im Clubhaus, der rund 800.000 Dollar kosten wird, steht dem SAADV in den nächsten Jahren ein finanzieller Kraftakt bevor. Nun sind laut Vize-Präsident Dr. Ian Harmstorf allein im letzten Halbjahr viele kleinere bauliche Veränderungen umgesetzt worden, unter anderem die Installation eines Plasma-Fernsehers. Aber der Einbau eines Fahr­stuhls für Behinderte erfordert nach den Worten von Vorstandsmitglied Horst Rick­mann tief greifende Veränderungen bis hin zur Neugestaltung des Ein­gangs­be­rei­ches.

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So lag es für die 60 Anwesenden auf der Hand, eine Sonderspende in Höhe von 20 Dollar je Mitglied ins Auge zu fassen oder gleich eine Erhöhung des Jahres­bei­trages. Doch angesichts von insgesamt 800 Mitgliedern und einer möglichen Er­hö­hung des Jahresbeitrags – beispielsweise bei Rentnern derzeit 22 Dollar – um die Hälfte hielt es der Vorstand für angebracht, dass erst noch einmal in den Gruppen darüber diskutiert werde. Für Elke Pfau wäre freilich eine höhere Mitgliedszahl das Ideal.

Der SAADV erstrebt künftig eine bessere Beteiligung und breitere Palette an Ver­anstaltungen. Dies diene einerseits der Auslastung der Clubräume, andererseits der Werbung. So ist beabsichtigt, das bislang eintägige Oktoberfest auf zwei Tage aus­zu­deh­nen und um ein Picknick in Hahndorf zu erweitern sowie bestehende Ver­an­stal­tun­gen präziser zu bezeichnen. Der Vorstand fühlt sich dabei durch frühere at­trak­ti­ve Programmpunkte angespornt wie etwa den Besuch der Kna­ben­ka­pel­le Nörd­lin­gen (die WOCHE berichtete), erklärt Sekretärin Gina Webling.

Darüber hinaus ist der SAADV laut Elke Pfau noch auf der Suche nach weiteren zweisprachigen Freiwilligen, die in ihrer Freizeit Senioren bei der Aufrechterhaltung ihrer Unabhängigkeit unterstützen können. Gesucht wird aber auch nach einem neuen Namen für die zweimonatlich erscheinende Mitgliedszeitung. Denn der bisherige Titel „Das Band“ werde im englischen Kontext oft falsch gedeutet.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 48. Jg., Nr. 17/2005, Dienstag, 26. April 2005, S. 12

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Die WOCHE in Australien: Alternative Stadtführung

 

 

 

Alternative Stadtführung zum historischen deutschen Einfluss in Adelaide

Mehr als Brot, Wurst und Wein

English Version.  

Flag

Adelaide – Von Anfang an prägten Deutsche und ihre Nachfahren die kulturelle und ökonomische Entwicklung Südaustraliens mit. Bis zum Ausbruch des Ersten Welt­kriegs machten sie nahezu zehn Prozent der südaustralischen Bevölkerung aus. Ihren Spuren in der Geschichte, im Stadtbild Adelaides, in der Bildung und in der Kochkunst nachzuspüren war nun das Anliegen einer alternativen Stadtführung, die der „Multicultural Communities Council of SA (MCCSA)“ für Erstsemester der hiesigen Universitäten durchführte. Übernommen hatte die Führung Ian Harmstorf, pro­mo­vier­ter Historiker und profilierter Experte deutscher Geschichte in Südaustralien. Abgerundet wurde die Besichtigung mit Häppchen deutscher Spezialitäten im Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Verein (SAADV).

Trotz etwa 35 Grad trockener Hitze nahmen an der kostenfreien Stadtführung 22 hoch interessierte Studenten teil, die meisten von der University of Adelaide und der University of South Australia, darunter Austauschstudenten von Universitäten aus Baden-Württemberg. Harmstorf begann seine fachkundige Führung in den Räumen des MCCSA mit einer 20-minütigen allgemeinen geschichtlichen Darstellung deutschen Einflusses in Australien: von der ersten deutschen Besiedelung Süd­aus­tra­liens 1838 bis zu den traumatischen Ereignissen im ersten sowie den Folgen des zweiten Weltkriegs.

Im Adelaider Central Market ging es dann um den deutschen Beitrag zur reich­hal­tigen kulinarischen Palette, speziell bei Brot, Wurstwaren und Wein, der heute weithin bekannten „großartigen Küche“ Südaustraliens. Von besonderem Interesse war daneben aber auch das einzige südaustralische Geschäft, das Känguru-Fleisch anbietet.

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Vom Victoria Square und der ehemaligen deutschen Schule in Adelaide, wo der deutsche Beitrag zu Kunst, Kultur und Bildung gewürdigt wurde, führte dann der Weg zum Kriegsdenkmal und zur Einkaufsmeile Rundle Mall. Hier veranschaulichte Harmstorf mit Hinweis auf alte und neue Geschäftshäuser die Wirkung gerade des Ersten Weltkriegs auf die Deutschen und ihre Nachfahren, besonders in Bezug auf Namensänderungen, Auflösungen deutscher Firmen oder den heutigen Umgang mit bis zu einhundert Jahre alter Architektur. Vom eindrucksvollen, wenngleich in­zwi­schen umgebauten Bauwerk des ehemaligen, 1854 gegründeten und 1907 aufge­lösten exklusiven „Deutschen Clubs“ in der Pirie Street ging es dann zu den kühlen Räumen des SAADV in der Flinders Street, wo die Teilnehmer abschließend mit deutscher Küche bewirtet wurden.

„Wir werden diese Stadtführung zu einem besonderen Merkmal unseres Pro­gramms machen“, erklärte im Nachgang Vivien Hope, CEO der Nicht-Regie­rungs­organisa­tion MCCSA. Der MCCSA ist die Dachorganisation für rund 250 „ethnic communities“, darunter der 1886 ins Leben gerufene SAADV, die dem MCCSA als Mitglieder ange­hö­ren. Erstsemestern soll laut Hope mit diesem Programm Einblick in das Leben der „Aussies“ in Südaustralien gegeben und Einfühlungsvermögen gefördert werden. Daneben soll ihnen beim Einleben geholfen und zugleich die Integration in ihre Gemeinden unterstützt werden.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 48. Jg., Nr. 16/2005, Dienstag, 19. April 2005, S. 11

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Die WOCHE in Australien: „Knabenkapelle Nördlingen im SAADV“

 

 

 

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Die Knabenkapelle Nördlingen erfreute das Publikum beim SAADV in Adelaide mit moderner und klassischer Blasmusik und der stellvertretende Kapellmeister Christoph Kessler gab sein Debüt.

 

Zweite Tournee der Knabenkapelle Nördlingen in Australien

Noch keine Kängurus gesehen

Adelaide – „Uns hätte es leid getan, wenn wir nicht gekommen wären“, ver­sicher­ten schon in der Spielpause viele der Konzertbesucher im Süd-Australischen All­ge­meinen Deutschen Verein (SAADV) dem Verkehrsdirektor der Stadt Nördlingen, Klaus Rohder. Denn die Knabenkapelle Nördlingen, deren Darbietungen moderner und klassischer Blasmusik Delegationsleiter Rohder auch mit heimatlichem Bezug moderierte, tourte zuletzt vor dreizehn Jahren durch Australien. Ihre nun zweite Tournee führt die 54 Knaben im Alter von 13 bis 18 Jahren in zwei Wochen von Melbourne nach Adelaide, Lobethal, Wagga Wagga, Canberra und erneut von Wagga Wagga nach Sydney. In Adelaide spielten sie im Concordia College, im SAADV und beim Bürgermeister von Adelaide.

Die Knabenkapelle Nördlingen tritt stets in der Uniform der Nördlinger Stadt­sol­daten des 17. Jahrhunderts auf. Gegründet 1924, ist sie eine der ältesten Jugend­kapellen Bayerns. Und seit ihrem ersten Konzert 1925 ist sie der musikalische Vertreter Nördlingens.

Die ehemals freie Reichsstadt Nördlingen liegt in der Mitte der „Romantischen Straße“, in der einmaligen Landschaft des Rieses, die vor etwa 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstand. Die malerische Altstadt hat sich ihr mittelalterliches Aussehen bewahrt und die spätgotische Hallenkirche „St. Georg“ gilt als eine der schönsten Kirchen ihrer Art in Süddeutschland.

Die Knabenkapelle Nördlingen gibt rund vierzig offizielle Konzerte jährlich, darunter auch in Städten außerhalb Deutschlands. So tourte die Jugendkapelle 1990 durch die Vereinigten Staaten und nahm an der General-von-Steuben-Parade in Chicago teil.

Sie ist für Persönlichkeiten wie den Papst sowie Prince Charles und Lady Diana ebenso aufgetreten wie bei internationalen Sportveranstaltungen, etwa bei den Olympischen Spielen und internationalen Fußballspielen.

Doch Australien ist für die begeisterten Knaben so herausragend, dass sie auf dieser Tour vollzählig sind. Und mit Wagga Wagga, wo die Nördlinger gleich zweimal gastieren, verbindet sie zudem die seit 1967 bestehende Städte­partner­schaft. Darüber hinaus debütierte beim SAADV in Adelaide der stellvertretende Kapell­meister Christoph Kessler und entzückte das Publikum genauso wie Kapell­meister Georg Winkler. Nur eines hatten die Knaben laut Rohder bislang noch nicht gesehen: Kängurus.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 48. Jg., Nr. 14/2005, Dienstag, 05. April 2005, S. 12

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Die WOCHE in Australien: 20.000 beim Schützenfest

 

 

 

20.000 Besucher beim 41. SAADV-Schützenfest in Adelaide

Adelaide – „Wo ist die EFTPOS?“ war die meistgestellte Frage auf dem 108. Schützenfest in diesem Jahr in Adelaide. Denn das vorwiegend junge Publikum bis vierzig Jahre nutzte ausgiebig das vielfältige Angebot aus dem Programm des größten Volksfestes der Südhalbkugel. Die 20.000 Besucher feierten ausgelassen bis in die Nacht hinein. Sehr zufrieden über den Verlauf des zweitägigen Spektakels zeigte sich denn auch Dieter Fabig, Public Relations Manager des Festes, das zum 41. Mal vom Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Verein (SAADV) organisiert wurde.

Schon am Spaß-Schießen nahmen Tausende teil. Zum ersten Mal gab es gleich zwei Gewinner beim offenen Wettschießen, bei dem es um 500 Dollar, Medaille und Ur­kunde ging: Jim Griffin und Anton Wuerfel schossen immer identisch – und teilten sich schließlich den Preis.

Beim Wettbewerb um die Titel Schützenkönigin und Schützenkönig 2005 verwiesen Liz McMahon und Greg William die Konkurrenten klar auf die Plätze. Für ihr Können wurden sie mit jeweils 500 Dollar, einer Urkunde und Medaille ausgezeichnet.

Das von Coopers gesponserte traditionelle Bierkrugstemmen wurde unter den Blicken tausender Schaulustiger in drei Runden auf einer Freilicht­bühne aus­ge­tragen. Hier setzten sich in der Folge bei den Frauen Lisa Ingersoll und bei den Herren Dave „Fish“ Kernohan von der Konkurrenz ab und freuten sich sehr über ihr 250 Dollar Preisgeld. Die in vier Großzelten gebotene Unterhaltung für Groß und Klein war ein weiterer Publikumsmagnet. Und die Kleinsten wurden besonders liebevoll von den „Ticklish Allsorts“ zum Mitmachen angeregt.

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Zünftige Volksmusik brachte Alt und Jung in Schwung

Zünftige Volksmusik mit Tänzen aus Bayern, dem Schwarzwald, Österreich und erstmals auch den Niederlanden und Ungarn waren ein akustisches und visuelles Vergnügen. Auftritte von Künstlern wie Herbert Stauber und „Susi and the Alpine Boys“ sowie Bands wie „Keep The Change“ brachten Alt und Jung in Schwung.

An den vierzig Ständen mit deutschen Delikatessen drohte sogar zeitweise das sehr begehrte deutsche Importbier knapp zu werden. Mit 10.000 verkauften Bierkrügen am Stand „Beer Steins“ hat statistisch gesehen jeder zweite Besucher mindestens ein originales Souvenir vom Schützenfest 2005 mit nach Hause genommen.

Neben all der Ausgelassenheit war zugleich der Stand „German Links in S.A.“ mit kultureller Information über die Deutschen und ihre Nachkommen in Südaustralien gut besucht.

Dringende Suche nach Nachwuchs

Bei den heutigen Dimensionen des Adelaider Schützenfestes kann sich der SAADV auf eine große Anzahl sehr engagierter freiwilliger Helfer stützen. Zugleich wird händeringend nach jungem Nachwuchs gesucht. So veränderte das Genera­tions­problem über die Jahre bereits das Profil des Festes: kaum mehr Märsche in Trach­ten, eher einfach Gaudi für Jung und Alt. Dies ist um so bemerkenswerter, als doch der Tradition zufolge eigentlich erst im Wettbewerb der Schützenkönig ermittelt und dieser danach gebührend gefeiert werden sollte. Und: „Es ist gar nicht mal so ein­fach, die deutsche Wurst aufs Schützenfest zu bringen“, weiß Fabig zu berichten. Aber bislang hat es dann doch immer funktioniert. Zwei Monate wird die Nach­berei­tung dieses Spektakels dauern. Dann beginnen auch schon die Vorbe­rei­tungen für das Schützenfest 2006 in Adelaide.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 48. Jg., Nr. 4/2005, Dienstag, 25. Januar 2005, S. 12

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Die WOCHE in Australien: Schützenfest in Adelaide

 

 

 

Poster: Zoom inAuf geht’s zum Schützenfest

Adelaide – Dicht gepackt ist auch diesmal wieder das Programm des größten Volksfestes der Südhalbkugel: dem Schützen­fest 2005 in Adelaide. Zum 116. Mal überhaupt und zum 41. Mal seit 1964 vom Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Verein (SAADV) organisiert, steigt diese Großveranstaltung der Super­lativen erneut im Bonython Park am 14. und 15. Januar.

Das eng geschnürte Rahmenprogramm bietet in vier Großzelten an den Nachmittagen durchgehend Unterhaltung für jeden Geschmack: von Volksmusik über Tänze aus Bayern, dem Schwarz­wald und Österreich bis hin zu Auftritten von Einzelkünstlern, Bands, Schützen und Fechtgruppen. An vierzig weiteren Ständen gibt es deutsche Delika­tessen, Souvenirs und kulturelle Information sowie Unterhaltung für Groß und Klein.

Das traditionelle Maßkrugstemmen als besondere Attraktion mit Geldpreisen von Coopers wird am Samstagnachmittag auf der Freilichtbühne in drei Runden ausge­tragen. Und eigens für das Schützenfest verkehren Pendelbusse alle 15 Minu­ten zwischen dem im Stadtkern gelegenen Victoria Square und dem Bonython Park.

Dass der SAADV bei der Ausrichtung dieses Spektakels erneut auf Erfahrung und Unterstützung zahlreicher Mitglieder und freiwilliger Helfer unterschiedlichen Alters bauen kann, freut besonders Elke Pfau und Brigitte Kloss vom Schützenfest-Komitee. Denn dies trage zum Erfolg des Volksfestes bei, was wiederum den Zusammenhalt nachhaltig stärke. Mit welcher Hingabe die Unterstützung erfolge, demonstriere laut Kloss etwa die inzwischen 78-jährige Alice Rost.

Während des Schützenfestes bleibe sie auch im größten Trubel gelassen. „Alice kauft ein, kocht das Barbecue, macht Frühstück für die ‚ground crew’ und bewältigt noch dazu den Telefondienst.“

Auf diesem Schützenfest neu sei freilich, dass die Koordination in jüngeren Händen liege: James Williams bringe neue Ideen ein, insbesondere für die vielen jungen Leute, die die größte Besuchergruppe darstellten. Auch Williams zeigt sich vom unermüdlichen Engagement der vielen Freiwilligen bewegt.

Und wegen der zahllosen interessierten Anfragen im Vorfeld des Schützen­festes 2005 sieht er schon jetzt das Potenzial, künftig das Volksfest noch zu erweitern.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 47. Jg., Nr. 52-53/2004, Dienstag, 21. Dezember 2004, S. 12

http://www.able2know.com/forums/about42880.html

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Die WOCHE in Australien: Feierlichkeiten des SAADV

 

 

 

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Weihnachten, 50 Jahre DVC und Volkstanzfest 2008:
Adelaide hat viel zu feiern

Adelaide – Traditionspflege wurde auch dieses Jahr auf der Weihnachtsfeier des Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Vereins (SAADV) groß geschrieben. Begleitet von Darbietungen des Deutschen Volksliederchors (DVC), der Adelaider Liedertafel 1858 (ALT) und des Deutschen Volkstanzkreises teilten 200 Mitglieder das Weihnachtsgebäck miteinander und sangen zwischen den Auftritten der Gruppen deutsche Weihnachtslieder.

Für den DVC, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, war es ein wei­teres Highlight vor seinem Auftritt in der Adelaider Pilgrim Kirche am 5. Dezember. Für den Deutschen Volkstanzkreis freilich bedeutete es eine weitere Etappe auf dem Weg zur Ausrichtung des ersten „Adelaider Internationalen Volkstanzfestes 2008“.

Vier Jahre nimmt die Organisation dieses südaustralischen Großspektakels in An­spruch. An ihm sollen deutsche Volkstanzgruppen nebst Bands aus Australien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Kanada und den USA teilnehmen. Eigens zur ersten Koordination der Gruppen und zur Sponsorensuche wird daher eine 15-köpfige Volkstanzgruppe des SAADV im September 2006 nach Deutschland fliegen. Kein Wunder, dass einige von ihnen besonders fröhlich in die Zukunft blicken (Foto oben).

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 47. Jg., Nr. 50/2004, Dienstag, 07. Dezember 2004, S. 12

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Die WOCHE in Australien: Deutsche Schulgründungen

 

 

 

Schulleiter der German International School ermutigt weitere deutsche Schulen

„Auch mäßige Schulabgänger bekommen Bestnoten an australischen Universitäten“

Adelaide – „Dann fangen Sie an!“, ermutigte Klaus Steinmetz, Schulleiter der German International School Sydney, die rund dreißig Zuhörer im Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Verein (SAADV) in Adelaide. Zuvor hatte er über die Erfolgs­geschichte seiner Schule in Sydney gesprochen und sie als Modell vorgestellt. Denn in Adelaide ist die Tradition deutscher Schulen 1917 abgerissen. Außerdem meldete Steinmetz die anstehende Gründung einer weiteren internationalen deutschen Schule in Melbourne. Die zweite ihrer Art in Melbourne orientiere sich an der German International School in Sydney.

Diese unterrichte heute im 15. Jahr ihres Bestehens 240 Schüler von der Pre-School (3- bis 5-jährige Kinder) über den Kindergarten (5- bis 6-jährige Kinder) bis zur Klasse 12. Deren Einzugsgebiet sei mit rund 20 Kilometern groß, doch es stehe neben guter Verkehrsanbindung auch ein privater, schulischer Bustransport in ausgewählte Stadtteile Sydneys zur Verfügung.

Vom Kindergarten bis zur Klasse 10 erfolgt der Unterricht auf Deutsch, orientiert an den Lehrplänen Nordrhein-Westfalens. Englisch wird nach dem Curriculum von New South Wales unterrichtet. Nach einer Beobachtungsstufe in den Klassen 5 und 6 wird von Klasse 7 bis 10 im Unterricht zwischen Haupt-, Real- und Gymnasial­schülern differenziert. In den Klassen 11 und 12 wird das „Internationale Baccalaureate Diplom“ zweisprachig auf Deutsch und Englisch angeboten. Zugleich wird interkulturelles Verständnis gefördert.

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Laut Steinmetz verbessere dieser Lehrplan die Berufsaussichten der Schul­ab­gän­ger erheblich. Australien müsse auch wahrnehmen, dass die Globalisierung an seinen Stränden nicht halt mache. Sprachen, Mathematik, Biologie, Physik und Chemie seien also die besonderen Stärken seiner Schule. Der Anspruch sei „sehr hoch“. Denn wenn ein Schüler im dritten Jahr Chemie nicht einmal die Formel für Wasser nennen könne, stimme der Unterricht nicht. Daher sei die Vermittlung euro­päischer Bildungskultur so wichtig. „Man kann fördern und fordern und zugleich Spaß dabei vermitteln, aber Fun gibt’s nur am Strand.“

Alle 25 Lehrkräfte, davon fünf aus Deutschland vermittelte, seien Muttersprachler. Während die deutschen Lehrer ihr Gehalt aus Deutschland bezögen, finanziere das erhobene Schulgeld in Höhe von 5000 Dollar per Schüler im Jahr den übrigen Lehr­körper. Steinmetz versicherte, dass die „soziale Komponente“ Berück­sich­tigung finden könnte und Aufnahmen nicht am Geld scheitern müssten. Die German Inter­national School Sydney sei damit die einzige Schule ihrer Art in Australien, und mit Bau eines hochmodernen Schulgebäudes (entworfen von einem Berliner Star­archi­tekten) in Terrey Hills würde sie vollends zum Kulturzentrum, wo Schüler sogar kabellos mit Laptop auf dem Schulgelände im Internet surfen können.

Steinmetz erklärte, auch mäßige Schulabgänger würden Bestnoten in australischen Schulen und Universitäten erzielen. Die Fragen des Publikums drehten sich danach insbesondere um das Profil einer möglichen Schule in Adelaide und welchen Rücken­wind Engagierte bekämen. Steinmetz bot seine Hilfe an und verdeutlichte zugleich, dass eine Schule in Australien erst zwei bis drei Jahre existieren und sich so lange selbst tragen müsse, ehe sie begutachtet und danach eventuell gefördert würde.

Aber von den Lehrplänen bis hin zur Struktur einer Schule „müsse man nicht alles neu erfinden“. Und auch in Sydney wären es am Anfang nur rund dreißig Beteiligte gewesen. Von Lehrermangel ist keine Rede: Es sei auch erstaunlich, wie viele quali­fi­zierte Bewerbungen er allein wöchentlich erhalte. Nun ginge es also in Adelaide, einer von Deutschen und ihren Nachfahren mitgeprägten Region, nur noch darum, den Bedarf zu ermitteln und sich entsprechend zu organisieren.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 47. Jg., Nr. 49/2004, Dienstag, 30. November 2004, S. 12

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Die WOCHE in Australien: Podiumsdiskussion mit Botschafter

 

 

 

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Das Plenum im SAADV (v.l.n.r.):
Marius Benson, Presenter, ABC NewsRadio; Dr. Klaus-Peter Klaiber, Deutscher Botschafter in Australien; Uta Thofern, Chefredakteurin, Radio Deutsche Welle; Jürgen Corleis, deutsch-australischer Zeitungskorrespondent, Regisseur, bilingualer Dokumentarfilmer; Ted Tzovoras, Europäisch-australischer Handelsrat, Universität von Neu Süd Wales.

 

Deutscher Botschafter Klaus-Peter Klaiber bei Podiumsdiskussion über Weltpolitik

„Multilateralismus macht Deutschland zum Global Player“

Adelaide – Deutschland will es im europäischen Einklang sein: Global Player. Und Deutschland will es im weltweiten Einklang werden: ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat. Dies und einiges mehr erläuterte der deutsche Botschafter in Australien, Klaus-Peter Klaiber, vor rund 140 Besuchern im Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Verein (SAADV) in Adelaide. Zu seinem öffentlichen Vortrag „A Global Player? United Germany at the heart of an expanding European Union“ hatten ABC NewsRadio und Radio Deutsche Welle eingeladen.

Moderiert von Marius Benson von ABC standen zudem auf dem Podium Rede und Antwort: Uta Thofern, Chefredakteurin Radio Deutsche Welle, Ted Tzovoras, University of New South Wales und Präsident der European Australian Business Council, sowie Jürgen Corleis, deutsch-australischer Zeitungskorrespondent, Regisseur und zweisprachiger Dokumentarfilmer.

Im Vortrag bezog sich der Botschafter auf einige markante Stationen West­deutsch­lands nach 1949, insbesondere die aus dem Grundgesetz und im Ost-West-Konflikt und Kalten Krieg erwachsene Politik. „Aber diese Zeiten gehören der Ver­gangen­heit an“, so Klaiber, denn nach 1990 hat die „dramatische“ Veränderung der poli­ti­schen Koordinaten weltweit neues Denken verlangt, auch in Deutschland. Seit der Wieder­vereinigung könne Deutschland, so meint Klaiber, wieder politische Ent­schei­dungen eigenverantwortlich ohne Rücksprache mit den Alliierten treffen.

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Vom Frontstaat sei Deutschland zum „Herzstück“ eines Europas avanciert, das mit der Erweiterung und Vertiefung der Europäischen Union für die einzig verbliebene Supermacht, die USA, keinen Anlass zur Besorgnis mehr gebe. Auch die USA habe heute viele Optionen. So wählte sie im Irak-Konflikt für die Intervention die „Koali­tion der Willigen“, nicht die Vereinten Nationen. Doch diese Option sei kritikwürdig. Deutschland, zurückhaltend gegenüber militärischen Optionen, setze in Konflikt­situa­tionen dagegen auf seine „traditionelle Politik des Multilateralismus“ im Rah­men von UN, NATO und EU.

Weltpolitisch sei neben der Frage nach dem Umgang mit Massen­vernich­tungs­waffen durch die Ereignisse des 11. September 2001 auch die Frage nach einer Reaktion auf weltweiten Terrorismus aufgeworfen worden. Daneben müsse die Globa­lisie­rung der Finanzmärkte und der Kommunikation berücksichtigt werden. Wegen dieses Paradigmenwechsels sieht Klaiber Argumente dafür, dass Deutsch­land im europäischen Rahmen zum Global Player geworden sei: Aus geringeren politischen Sachzwängen sowie größerer Motivation zur Formulierung „deutscher Interessen“ erwachse mehr Verantwortung.

Deutsche Politik werde aber auf die kontinuierliche Erweiterung und Reform der EU gerichtet sein. Denn die EU sei aufgrund ihres wachsenden Gewichts Mitspieler auf der Weltbühne. Auch wenn die Außen- und Sicherheitspolitik der EU während des Irak-Konflikts uneinheitlich gewesen sei, so habe diese Situation doch den Mit­glieds­staaten offenbart, dass der Blick in Zeiten globaler Bedrohungen auch nach außen gehen muss.

Die nachfolgende Podiumsdiskussion drehte sich um ein breites Themenspektrum, angefangen bei der wirtschaftlichen Lage des Staates, über die Immigration nach Deutschland und den Stand der deutschen Sprache in der EU bis hin zum geschäft­lichen Austausch zwischen Deutschland und Australien.

Gefragt nach der „Mauer in den Köpfen“ zwischen West und Ost meinte Klaiber, Deutschland habe große wirtschaftliche Anstrengungen zu meistern und es dauere länger, als auch er gedacht habe, die Spaltung zu überwinden. Zudem sei Deutsch­land unerwartet zur multikulturellen Gesellschaft geworden. Die Bevölkerung sei auch nicht unpolitisch, sondern vielmehr von der Politik frustriert.

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Zweifel an der Souveränität der Bundesrepublik Deutschland wiesen sowohl Klaiber als auch Thofern als randständig zurück. In wirtschaftlichen Dingen dächten Aus­tra­lier ähnlich wie Deutsche, gingen dann aber doch wegen der Sprachbarriere eher nach London als „zum Herzen Europas“, bedauerte der Botschafter.

Die Sprachbarriere ist auch Thema der deutschen Position zum Übersetzungsdienst der EU, der jährlich Unsummen an Geld kostet, weil alle Dokumente in jede Mit­glieds­sprache übersetzt werden. Deutschland würde darauf verzichten, erklärte Klaiber, wenn Englisch zur offiziellen Sprache der EU werden würde. Deutschland befürworte international außerdem eine Reform des UN-Sicherheitsrates.

Klaiber betonte, dass Deutschlands finanzielles Engagement seine Anwartschaft auf einen ständigen Sitz unterstreiche. Mit Bezug auf die Wiederwahl von George W. Bush erklärte der Botschafter, Bush sei zweifelsohne eine starke Führungsnatur, doch seine Bereitschaft, in multilateralen Organisationen zu arbeiten, sei nicht genügend ausgeprägt. Die anderen Diskussionsteilnehmer ergänzten, beide Staaten – Deutschland und die USA – würden sich gleichwohl nach der Unstimmigkeit in der Irak-Politik nun wieder annähern.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 47. Jg., Nr. 47/2004, Dienstag, 16. November 2004, S. 9

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DAS BAND: Erfolg des Oktoberfestes 2004

 

 

 

Whetting the Appetite for the Schützenfest

Adelaide, what an Oktoberfest this was! On Friday, 29th October, the German Club on Flinders Street opened their doors to folks from all over the world to celebrate six hours of non-stop Bavarian Gemütlichkeit in the Club rooms. Entry was free and the menu was varied with prizes galore.

In the 'Strong-Arm-Competition', where competitors hold up a litre of pure amber until exhaustion, Amanda Larson and Nathan Paine managed to flex their muscles longest, walking away with a bottle of Jägermeister each and a t-shirt bearing the words 'Yay Gir My Stir'.

The 'Bund der Bayern', the Bavarian folklore dance group, too put up a whacking performance, shaking a folksy leg in traditional Bavarian costumes. In the background was Oompah Music, with musicians Peter on drums and Rudi on accordion, who knew all the right chords to put a smile on the faces of the rocking crowd. And squarely in the centre was a double whammy of Happy Hours coupled with good traditional Bavarian food, which was just the thing to keep people happy and whet their appetite for more.

At the end of the day, Vice-President Franz Hauner and Initiator Brigitte Kloss agreed that this years' Oktoberfest was a successful 'warm-up' for the Schützenfest.

Jorg Valentin

DAS BAND, 47. Jg., Nr. 2-3/2005, S. 10

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Die WOCHE in Australien: Oktoberfest 2004 des SAADV

 

 

 

Oktoberfest des SAADV in Adelaide

„Warmlaufen fürs Schützenfest“

Adelaide – Sechs Stunden Stimmung Nonstop bot der Süd-Australische Allgemeine Deutsche Verein (SAADV) Clubmitgliedern und Gästen aus aller Welt am 29. Ok­to­ber. Mit Bierkrugstemmen, mit Brezeln, mit traditioneller bayerischer Kost, Music und einer doppelten Happy Hour wurde vielen im Adelaider Clubhaus schnell warm ums Herz.

Während die Clubmitarbeiter in ihren Trachten optisch glänzten, sorgten die Musikanten Peter und Rudi für die richtige Hochstimmung. So floss denn auch neben Coopers-Bier aus Adelaide reichlich deutsches Importbier durch die Kehlen, geliefert vom langjährigen Unterstützer des SAADV Bernd Patzold. Dieter Fabig vom deutschen Radio auf 5EBI-FM moderierte das von Jägermeister gesponserte Bier­krug­stemmen.

Dabei gab es für die Frauen und Männer, die ein Maß Bier am längsten bei ausge­streck­tem Arm hochhalten konnten, ein „Yaygirmystir“-T-Shirt, eine Flasche „Jäger­meister“ sowie ein Körbchen mit Spirituosen. Amanda Larson bei den Frauen und Nathan Paine bei den Herren sicherten sich diese Preise. Danach wurde der „Bund der Bayern“ bei seinen gelungenen Tanzdarbietungen von den begeisterten Gästen immer wieder geräuschvoll angefeuert.

Gerade die vielen Gäste von der University of Adelaide und der University of South Australia wollten die „Bayern“ nur ungern aufhören sehen. Vizepräsident und Manager Franz Hauner sowie Ideengeberin Brigitte Kloss waren rundum zufrieden: Es sei ein gelungenes „Warmlaufen“ für das 41. Schützenfest des SAADV im Januar 2005 gewesen.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 47. Jg., Nr. 46/2004, Dienstag, 09. November 2004, S. 12

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9th/10th January 2009
Adelaide
South Australia

 

Photo: Zoom in

Last updated: 2008-09-04, 06:32