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Source: http://www.saadv.com.au/saadv-pressreports01d.html.
Last updated:
04.09.2008,
06:32
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Bei Artikeln der Printmedien wurden die Hyperlinks nachträglich ergänzt. |
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Die WOCHE in Australien:
„Hamburger Abend“ 2005 |
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Ausverkaufter „Hamburger Abend“ im SAADV
„Hummel, Hummel von mir und der Deutschen Stimme“
Adelaide – Auch im 45. Jahr war er wieder ausverkauft:
der alljährliche „Hamburger Abend“ im Süd-Australischen
Allgemeinen Deutschen Verein (SAADV). 400 Gäste feierten und tanzten rund fünf
Stunden lang.
1960 erstmals vom
„Deutschen Volksliederchor“
in Adelaide veranstaltet, zählt der „Hamburger Abend“ traditionell zu den
Zugstücken im SAADV. Gute Organisation hat freilich längst den Handel von Eintrittskarten
„auf dem Schwarzmarkt“ für das jährlich begangene Fest abgelöst.
Seit 1970 – so auch dieses Jahr – führt Hörfunkmoderator
Dieter Fabig von der
„Deutschen Stimme“
vom Radio 5EBI 103.1 FM durch den Abend. Seine beliebte Radiosendung, die er zeitgleich
live moderiert hätte, hatte er diesmal ausnahmsweise zuvor aufgezeichnet.
So begrüßte er die 400 Gäste nun im Clubhaus live auf Hamburger Art:
„Hummel, Hummel von mir und der Deutschen Stimme“. Kein Wunder, dass es
auch prompt „Mors, Mors“ zurückschallte, so, wie es seit dem
18. Jahrhundert unter Hamburgern Usus ist.
Mit einem Medley begann Fabig die Show, erzählte dann auf einem imaginären
Stadtrundgang durch Hamburg typische und lustige Geschichten auch aus seinem
Stadtviertel Albeck. Und so manche Anekdote gab er auf Plattdeutsch zum Besten.
Bei einem zusätzlichen „Hamburger Quiz“ brachte die richtige Beantwortung
von zehn Fragen im Laufe des Abends einem Tisch gar eine „Runde“ Sekt.
Entscheidend war letztlich die genaueste Beantwortung der Frage, wie viele
große und kleine Brücken es in Hamburg gebe: ungefähr 2.300!
Der Entertainer Herbert Stauber, laut Fabig die „musikalische Stütze“ des
Abends, sang deutsche und englische Musikstücke und manche Gäste schwangen dazu gekonnt
das Tanzbein. Fred Piep vermittelte mit seiner Aufführung von Liedern des populärsten
deutschen Schauspielers der 1930-er Jahre und eines der größten Ufa-Stars,
Hans Albers, zusätzlich ur-hamburgisches Lebensgefühl.
Um das Ambiente der Reeperbahn wiederzugeben, trat abschließend „Stripperin“
Sasha auf und zeigte ihre akrobatischen Qualitäten als „Tänzerin“. Dabei
beflügelte sie ebenfalls Fabig zur Grätsche, was ihm zusätzlichen Applaus
einbrachte.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 48. Jg., Nr. 23/2005,
Dienstag, 07. Juni 2005, S. 11 |
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Halbjahresmitgliederversammlung des SAADV
Zukunft liegt in den Händen der Mitglieder
Adelaide – Die Organisation des
Schützenfestes,
der Mitgliederzuspruch sowie der teure Einbau eines Fahrstuhls in das Adelaider Clubhaus
waren die Hauptthemen der Halbjahresmitgliederversammlung des Süd-Australischen
Allgemeinen Deutschen Vereins (SAADV). Der Vorstand bat nachdrücklich um ein
größeres Engagement der Mitglieder, zumal „bedeutende
Entscheidungen“ anstünden. Die
Neuwahl des Vorstandes für
weitere zwei Jahre ist für Mitte Oktober angesetzt.
Für den SAADV ist das Schützenfest jeden Januar ein zentrales Ereignis, sowohl
organisatorisch als auch finanziell. Freilich steht der Club an einem Scheideweg: Zuvor
von Freiwilligen übernommene Aufgaben müssten künftig wegen der Vielzahl
der benötigten aber fehlenden Hände an externe Dienstleister abgegeben werden
(die WOCHE berichtete). Dazu
bedürfe es jedoch bei weiter steigenden Kosten eines noch höheren finanziellen
Aufwandes, wissen Schatzmeister Robert Portsch und Präsidentin
Elke Pfau.
Doch mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Einbau eines Fahrstuhles im Clubhaus, der rund
800.000 Dollar kosten wird, steht dem SAADV in den nächsten Jahren ein finanzieller
Kraftakt bevor. Nun sind laut Vize-Präsident
Dr. Ian Harmstorf allein
im letzten Halbjahr viele kleinere bauliche Veränderungen umgesetzt worden, unter anderem
die Installation eines Plasma-Fernsehers. Aber der Einbau eines Fahrstuhls für Behinderte
erfordert nach den Worten von Vorstandsmitglied Horst Rickmann tief greifende Veränderungen
bis hin zur Neugestaltung des Eingangsbereiches.

So lag es für die 60 Anwesenden auf der Hand, eine Sonderspende in Höhe von
20 Dollar je Mitglied ins Auge zu fassen oder gleich eine Erhöhung des
Jahresbeitrages. Doch angesichts von insgesamt 800 Mitgliedern und einer
möglichen Erhöhung des Jahresbeitrags – beispielsweise
bei Rentnern derzeit 22 Dollar – um die Hälfte hielt es der Vorstand
für angebracht, dass erst noch einmal in den Gruppen darüber diskutiert werde.
Für Elke Pfau wäre freilich eine höhere Mitgliedszahl das Ideal.
Der SAADV erstrebt künftig eine bessere Beteiligung und breitere Palette an
Veranstaltungen. Dies diene einerseits der Auslastung der
Clubräume, andererseits
der Werbung. So ist beabsichtigt, das bislang eintägige Oktoberfest auf zwei Tage
auszudehnen und um ein Picknick in Hahndorf zu erweitern sowie bestehende
Veranstaltungen präziser zu bezeichnen. Der Vorstand fühlt sich
dabei durch frühere attraktive Programmpunkte angespornt wie etwa den
Besuch der
Knabenkapelle Nördlingen (die
WOCHE berichtete), erklärt Sekretärin Gina Webling.
Darüber hinaus ist der SAADV laut Elke Pfau noch auf der Suche nach weiteren
zweisprachigen Freiwilligen, die in ihrer Freizeit Senioren bei der Aufrechterhaltung ihrer
Unabhängigkeit unterstützen können. Gesucht wird aber auch nach einem neuen
Namen für die zweimonatlich erscheinende Mitgliedszeitung. Denn der bisherige Titel
„Das Band“ werde im englischen Kontext oft falsch gedeutet.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 48. Jg., Nr. 17/2005,
Dienstag, 26. April 2005, S. 12 |
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Alternative Stadtführung zum
historischen deutschen Einfluss in Adelaide
Mehr als Brot, Wurst und Wein
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English Version. |
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Adelaide – Von Anfang an prägten Deutsche und
ihre Nachfahren die kulturelle und ökonomische Entwicklung Südaustraliens mit.
Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs machten sie nahezu zehn Prozent der
südaustralischen Bevölkerung aus. Ihren Spuren in der
Geschichte, im Stadtbild
Adelaides, in der Bildung und in der Kochkunst nachzuspüren war nun das Anliegen einer
alternativen Stadtführung, die der „Multicultural Communities Council of SA
(MCCSA)“ für Erstsemester der hiesigen Universitäten durchführte.
Übernommen hatte die Führung Ian Harmstorf, promovierter Historiker
und profilierter Experte deutscher Geschichte in Südaustralien. Abgerundet wurde die
Besichtigung mit Häppchen deutscher Spezialitäten im Süd-Australischen
Allgemeinen Deutschen Verein (SAADV).
Trotz etwa 35 Grad trockener Hitze nahmen an der kostenfreien Stadtführung
22 hoch interessierte Studenten teil, die meisten von der University of Adelaide und
der University of South Australia, darunter Austauschstudenten von Universitäten
aus Baden-Württemberg. Harmstorf begann seine fachkundige Führung in den
Räumen des MCCSA mit einer 20-minütigen allgemeinen geschichtlichen Darstellung
deutschen Einflusses in Australien: von der ersten deutschen Besiedelung
Südaustraliens 1838 bis zu den traumatischen Ereignissen im ersten
sowie den Folgen des zweiten Weltkriegs.
Im Adelaider Central Market ging es dann um den deutschen Beitrag zur
reichhaltigen kulinarischen Palette, speziell bei Brot, Wurstwaren und Wein,
der heute weithin bekannten „großartigen Küche“ Südaustraliens.
Von besonderem Interesse war daneben aber auch das einzige südaustralische
Geschäft, das Känguru-Fleisch anbietet.

Vom Victoria Square und der ehemaligen deutschen Schule in Adelaide, wo der deutsche Beitrag
zu Kunst, Kultur und Bildung gewürdigt wurde, führte dann der Weg zum Kriegsdenkmal und
zur Einkaufsmeile Rundle Mall. Hier veranschaulichte Harmstorf mit Hinweis auf alte und neue
Geschäftshäuser die Wirkung gerade des Ersten Weltkriegs auf die Deutschen und ihre
Nachfahren, besonders in Bezug auf Namensänderungen, Auflösungen deutscher Firmen oder
den heutigen Umgang mit bis zu einhundert Jahre alter Architektur. Vom eindrucksvollen,
wenngleich inzwischen umgebauten Bauwerk des ehemaligen, 1854 gegründeten und 1907
aufgelösten exklusiven „Deutschen Clubs“ in der Pirie Street ging es
dann zu den kühlen Räumen des SAADV in der Flinders Street, wo die Teilnehmer
abschließend mit deutscher Küche bewirtet wurden.
„Wir werden diese Stadtführung zu einem besonderen Merkmal unseres Programms
machen“, erklärte im Nachgang Vivien Hope, CEO der Nicht-Regierungsorganisation
MCCSA. Der MCCSA ist die Dachorganisation für rund 250 „ethnic communities“, darunter
der 1886 ins Leben gerufene SAADV,
die dem MCCSA als Mitglieder angehören. Erstsemestern soll laut Hope mit diesem
Programm Einblick in das Leben der „Aussies“ in Südaustralien gegeben und
Einfühlungsvermögen gefördert werden. Daneben soll ihnen beim Einleben geholfen
und zugleich die Integration in ihre Gemeinden unterstützt werden.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 48. Jg., Nr. 16/2005,
Dienstag, 19. April 2005, S. 11 |
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Die Knabenkapelle Nördlingen erfreute das Publikum beim SAADV in Adelaide mit
moderner und klassischer Blasmusik und der stellvertretende Kapellmeister Christoph
Kessler gab sein Debüt.
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Zweite Tournee der Knabenkapelle Nördlingen in Australien
Noch keine Kängurus gesehen
Adelaide – „Uns hätte es leid getan, wenn
wir nicht gekommen wären“, versicherten schon in der Spielpause viele der
Konzertbesucher im Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Verein (SAADV) dem
Verkehrsdirektor der Stadt Nördlingen, Klaus Rohder. Denn die Knabenkapelle
Nördlingen, deren Darbietungen moderner und klassischer Blasmusik Delegationsleiter Rohder
auch mit heimatlichem Bezug moderierte, tourte zuletzt vor dreizehn Jahren durch Australien.
Ihre nun zweite Tournee führt die 54 Knaben im Alter von 13 bis 18 Jahren
in zwei Wochen von Melbourne nach Adelaide, Lobethal, Wagga Wagga, Canberra und
erneut von Wagga Wagga nach Sydney. In Adelaide spielten sie im Concordia College,
im SAADV und beim Bürgermeister von Adelaide.
Die Knabenkapelle Nördlingen tritt stets in der Uniform der Nördlinger
Stadtsoldaten des 17. Jahrhunderts auf. Gegründet 1924, ist sie
eine der ältesten Jugendkapellen Bayerns. Und seit ihrem ersten Konzert 1925
ist sie der musikalische Vertreter Nördlingens.
Die ehemals freie Reichsstadt Nördlingen liegt in der Mitte der „Romantischen
Straße“, in der einmaligen Landschaft des Rieses, die vor etwa 15 Millionen
Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstand. Die malerische Altstadt hat sich ihr
mittelalterliches Aussehen bewahrt und die spätgotische Hallenkirche
„St. Georg“ gilt als eine der schönsten Kirchen ihrer
Art in Süddeutschland.
Die Knabenkapelle Nördlingen gibt rund vierzig offizielle Konzerte jährlich, darunter auch
in Städten außerhalb Deutschlands. So tourte die Jugendkapelle 1990 durch die
Vereinigten Staaten und nahm an der General-von-Steuben-Parade in Chicago teil.
Sie ist für Persönlichkeiten wie den Papst sowie Prince Charles und Lady Diana
ebenso aufgetreten wie bei internationalen Sportveranstaltungen, etwa bei den Olympischen Spielen
und internationalen Fußballspielen.
Doch Australien ist für die begeisterten Knaben so herausragend, dass sie auf dieser Tour
vollzählig sind. Und mit Wagga Wagga, wo die Nördlinger gleich zweimal gastieren,
verbindet sie zudem die seit 1967 bestehende Städtepartnerschaft. Darüber hinaus
debütierte beim SAADV in Adelaide der stellvertretende Kapellmeister Christoph Kessler
und entzückte das Publikum genauso wie Kapellmeister Georg Winkler. Nur eines hatten
die Knaben laut Rohder bislang noch nicht gesehen: Kängurus.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 48. Jg., Nr. 14/2005,
Dienstag, 05. April 2005, S. 12 |
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Die WOCHE in Australien:
20.000 beim Schützenfest |
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20.000 Besucher beim 41. SAADV-Schützenfest in Adelaide
Adelaide – „Wo ist
die EFTPOS?“ war die meistgestellte Frage auf dem
108. Schützenfest in
diesem Jahr in Adelaide. Denn das vorwiegend junge Publikum bis vierzig Jahre nutzte ausgiebig das
vielfältige Angebot aus dem Programm des größten Volksfestes der Südhalbkugel.
Die 20.000 Besucher feierten ausgelassen bis in die Nacht hinein. Sehr zufrieden
über den Verlauf des zweitägigen Spektakels zeigte sich denn auch Dieter Fabig,
Public Relations Manager des Festes, das zum 41. Mal vom
Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Verein (SAADV) organisiert wurde.
Schon am Spaß-Schießen nahmen Tausende teil. Zum ersten Mal gab es gleich zwei
Gewinner beim offenen Wettschießen, bei dem es um 500 Dollar, Medaille und Urkunde
ging: Jim Griffin und Anton Wuerfel schossen immer identisch – und teilten
sich schließlich den Preis.
Beim Wettbewerb um die Titel Schützenkönigin und Schützenkönig 2005
verwiesen Liz McMahon und Greg William die Konkurrenten klar auf die Plätze.
Für ihr Können wurden sie mit jeweils 500 Dollar, einer Urkunde und Medaille
ausgezeichnet.
Das von Coopers gesponserte traditionelle Bierkrugstemmen wurde unter den Blicken tausender
Schaulustiger in drei Runden auf einer Freilichtbühne ausgetragen.
Hier setzten sich in der Folge bei den Frauen Lisa Ingersoll und bei den Herren
Dave „Fish“ Kernohan von der Konkurrenz ab und freuten sich sehr über
ihr 250 Dollar Preisgeld. Die in vier Großzelten gebotene Unterhaltung für
Groß und Klein war ein weiterer Publikumsmagnet. Und die Kleinsten wurden
besonders liebevoll von den „Ticklish Allsorts“ zum Mitmachen angeregt.

Zünftige Volksmusik brachte Alt und Jung in Schwung
Zünftige Volksmusik mit Tänzen aus Bayern, dem Schwarzwald, Österreich und erstmals
auch den Niederlanden und Ungarn waren ein akustisches und visuelles Vergnügen. Auftritte von
Künstlern wie Herbert Stauber und „Susi and the Alpine Boys“ sowie Bands wie
„Keep The Change“ brachten Alt und Jung in Schwung.
An den vierzig Ständen mit deutschen Delikatessen drohte sogar zeitweise das sehr
begehrte deutsche Importbier knapp zu werden. Mit 10.000 verkauften Bierkrügen am
Stand „Beer Steins“ hat statistisch gesehen jeder zweite Besucher mindestens
ein originales Souvenir vom Schützenfest 2005 mit nach Hause genommen.
Neben all der Ausgelassenheit war zugleich der Stand „German Links in S.A.“
mit kultureller Information über die Deutschen und ihre Nachkommen in Südaustralien gut
besucht.
Dringende Suche nach Nachwuchs
Bei den heutigen Dimensionen des Adelaider Schützenfestes kann sich der SAADV auf eine
große Anzahl sehr engagierter freiwilliger Helfer stützen. Zugleich wird händeringend
nach jungem Nachwuchs gesucht. So veränderte das Generationsproblem über die
Jahre bereits das Profil des Festes: kaum mehr Märsche in Trachten, eher einfach Gaudi
für Jung und Alt. Dies ist um so bemerkenswerter, als doch der Tradition zufolge
eigentlich erst im Wettbewerb der Schützenkönig ermittelt und dieser danach gebührend
gefeiert werden sollte. Und: „Es ist gar nicht mal so einfach, die deutsche Wurst aufs
Schützenfest zu bringen“, weiß Fabig zu berichten. Aber bislang hat es dann doch
immer funktioniert. Zwei Monate wird die Nachbereitung dieses Spektakels dauern. Dann
beginnen auch schon die Vorbereitungen für das
Schützenfest 2006 in Adelaide.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 48. Jg., Nr. 4/2005,
Dienstag, 25. Januar 2005, S. 12 |
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Auf geht’s
zum Schützenfest
Adelaide – Dicht gepackt ist auch diesmal wieder das Programm des größten
Volksfestes der Südhalbkugel: dem Schützenfest 2005 in Adelaide. Zum
116. Mal überhaupt und zum 41. Mal seit 1964 vom Süd-Australischen Allgemeinen
Deutschen Verein (SAADV) organisiert, steigt diese Großveranstaltung der Superlativen
erneut im Bonython Park am 14. und 15. Januar.
Das eng geschnürte Rahmenprogramm bietet in vier Großzelten an den Nachmittagen
durchgehend Unterhaltung für jeden Geschmack: von Volksmusik über Tänze aus Bayern,
dem Schwarzwald und Österreich bis hin zu Auftritten von Einzelkünstlern, Bands,
Schützen und Fechtgruppen. An vierzig weiteren Ständen gibt es deutsche Delikatessen,
Souvenirs und kulturelle Information sowie Unterhaltung für Groß und Klein.
Das traditionelle Maßkrugstemmen als besondere Attraktion mit Geldpreisen von Coopers wird am
Samstagnachmittag auf der Freilichtbühne in drei Runden ausgetragen. Und eigens
für das Schützenfest verkehren Pendelbusse alle 15 Minuten zwischen dem im
Stadtkern gelegenen Victoria Square und dem Bonython Park.
Dass der SAADV bei der Ausrichtung dieses Spektakels erneut auf Erfahrung und Unterstützung
zahlreicher Mitglieder und freiwilliger Helfer unterschiedlichen Alters bauen kann, freut besonders
Elke Pfau und
Brigitte Kloss vom
Schützenfest-Komitee. Denn dies trage zum Erfolg des Volksfestes bei, was wiederum
den Zusammenhalt nachhaltig stärke. Mit welcher Hingabe die Unterstützung erfolge,
demonstriere laut Kloss etwa die inzwischen 78-jährige Alice Rost.
Während des Schützenfestes bleibe sie auch im größten Trubel gelassen.
„Alice kauft ein, kocht das Barbecue, macht Frühstück für die
‚ground crew’ und bewältigt noch dazu den Telefondienst.“
Auf diesem Schützenfest neu sei freilich, dass die Koordination in jüngeren
Händen liege: James Williams bringe neue Ideen ein, insbesondere für die vielen
jungen Leute, die die größte Besuchergruppe darstellten. Auch Williams zeigt sich vom
unermüdlichen Engagement der vielen Freiwilligen bewegt.
Und wegen der zahllosen interessierten Anfragen im Vorfeld des Schützenfestes 2005
sieht er schon jetzt das Potenzial, künftig das Volksfest noch zu erweitern.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 47. Jg., Nr. 52-53/2004,
Dienstag, 21. Dezember 2004, S. 12
http://www.able2know.com/forums/about42880.html |
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Weihnachten, 50 Jahre DVC und Volkstanzfest 2008:
Adelaide hat viel zu feiern
Adelaide – Traditionspflege wurde auch dieses Jahr auf der Weihnachtsfeier des
Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Vereins (SAADV) groß geschrieben. Begleitet von Darbietungen des
Deutschen Volksliederchors (DVC), der
Adelaider Liedertafel 1858 (ALT) und des
Deutschen Volkstanzkreises teilten
200 Mitglieder das Weihnachtsgebäck miteinander und sangen zwischen den Auftritten der Gruppen
deutsche Weihnachtslieder.
Für den DVC, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, war es ein
weiteres Highlight vor seinem Auftritt in der Adelaider Pilgrim Kirche am 5. Dezember.
Für den Deutschen Volkstanzkreis freilich bedeutete es eine weitere Etappe auf dem Weg zur
Ausrichtung des ersten „Adelaider Internationalen Volkstanzfestes 2008“.
Vier Jahre nimmt die Organisation dieses südaustralischen Großspektakels in Anspruch.
An ihm sollen deutsche Volkstanzgruppen nebst Bands aus Australien, Deutschland, Österreich, der
Schweiz, Kanada und den USA teilnehmen. Eigens zur ersten Koordination der Gruppen und zur
Sponsorensuche wird daher eine 15-köpfige Volkstanzgruppe des SAADV im
September 2006 nach Deutschland fliegen. Kein Wunder, dass einige von ihnen besonders
fröhlich in die Zukunft blicken (Foto oben).
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 47. Jg., Nr. 50/2004,
Dienstag, 07. Dezember 2004, S. 12 |
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Schulleiter der German International School ermutigt weitere deutsche Schulen
„Auch mäßige Schulabgänger bekommen Bestnoten an australischen Universitäten“
Adelaide – „Dann fangen Sie an!“, ermutigte Klaus Steinmetz,
Schulleiter der German International School Sydney, die rund dreißig Zuhörer im Süd-Australischen
Allgemeinen Deutschen Verein (SAADV) in Adelaide. Zuvor hatte er über die Erfolgsgeschichte seiner Schule
in Sydney gesprochen und sie als Modell vorgestellt. Denn in Adelaide ist die Tradition deutscher
Schulen 1917 abgerissen. Außerdem meldete Steinmetz die anstehende Gründung einer weiteren
internationalen deutschen Schule in Melbourne. Die zweite ihrer Art in Melbourne orientiere sich an der
German International School in Sydney.
Diese unterrichte heute im 15. Jahr ihres Bestehens 240 Schüler von der Pre-School
(3- bis 5-jährige Kinder) über den Kindergarten (5- bis 6-jährige
Kinder) bis zur Klasse 12. Deren Einzugsgebiet sei mit rund 20 Kilometern groß, doch es stehe
neben guter Verkehrsanbindung auch ein privater, schulischer Bustransport in ausgewählte Stadtteile Sydneys
zur Verfügung.
Vom Kindergarten bis zur Klasse 10 erfolgt der Unterricht auf Deutsch, orientiert an den Lehrplänen
Nordrhein-Westfalens. Englisch wird nach dem Curriculum von New South Wales unterrichtet.
Nach einer Beobachtungsstufe in den Klassen 5 und 6 wird von Klasse 7 bis 10 im Unterricht
zwischen Haupt-, Real- und Gymnasialschülern differenziert. In den Klassen 11 und 12 wird das
„Internationale Baccalaureate Diplom“ zweisprachig auf Deutsch und Englisch angeboten. Zugleich wird
interkulturelles Verständnis gefördert.

Laut Steinmetz verbessere dieser Lehrplan die Berufsaussichten der Schulabgänger
erheblich. Australien müsse auch wahrnehmen, dass die Globalisierung an seinen Stränden
nicht halt mache. Sprachen, Mathematik, Biologie, Physik und Chemie seien also die besonderen
Stärken seiner Schule. Der Anspruch sei „sehr hoch“. Denn wenn ein Schüler
im dritten Jahr Chemie nicht einmal die Formel für Wasser nennen könne, stimme der
Unterricht nicht. Daher sei die Vermittlung europäischer Bildungskultur so wichtig.
„Man kann fördern und fordern und zugleich Spaß dabei vermitteln, aber Fun
gibt’s nur am Strand.“
Alle 25 Lehrkräfte, davon fünf aus Deutschland vermittelte, seien Muttersprachler. Während die
deutschen Lehrer ihr Gehalt aus Deutschland bezögen, finanziere das erhobene Schulgeld in Höhe von
5000 Dollar per Schüler im Jahr den übrigen Lehrkörper. Steinmetz versicherte, dass die
„soziale Komponente“ Berücksichtigung finden könnte und Aufnahmen nicht am Geld scheitern
müssten. Die German International School Sydney sei damit die einzige Schule ihrer Art in Australien,
und mit Bau eines hochmodernen Schulgebäudes (entworfen von einem Berliner Stararchitekten) in Terrey
Hills würde sie vollends zum Kulturzentrum, wo Schüler sogar kabellos mit Laptop auf dem
Schulgelände im Internet surfen können.
Steinmetz erklärte, auch mäßige Schulabgänger würden Bestnoten in australischen
Schulen und Universitäten erzielen. Die Fragen des Publikums drehten sich danach insbesondere um das
Profil einer möglichen Schule in Adelaide und welchen Rückenwind Engagierte bekämen. Steinmetz
bot seine Hilfe an und verdeutlichte zugleich, dass eine Schule in Australien erst zwei bis drei Jahre
existieren und sich so lange selbst tragen müsse, ehe sie begutachtet und danach eventuell gefördert
würde.
Aber von den Lehrplänen bis hin zur Struktur einer Schule „müsse man nicht alles neu
erfinden“. Und auch in Sydney wären es am Anfang nur rund dreißig Beteiligte gewesen.
Von Lehrermangel ist keine Rede: Es sei auch erstaunlich, wie viele qualifizierte Bewerbungen er
allein wöchentlich erhalte. Nun ginge es also in Adelaide, einer von Deutschen und ihren Nachfahren
mitgeprägten Region, nur noch darum, den Bedarf zu ermitteln und sich entsprechend zu organisieren.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 47. Jg., Nr. 49/2004,
Dienstag, 30. November 2004, S. 12 |
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Die WOCHE in Australien:
Podiumsdiskussion mit Botschafter |
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Das Plenum im SAADV (v.l.n.r.):
Marius Benson, Presenter, ABC NewsRadio;
Dr. Klaus-Peter Klaiber, Deutscher Botschafter in Australien;
Uta Thofern, Chefredakteurin, Radio Deutsche Welle;
Jürgen Corleis, deutsch-australischer Zeitungskorrespondent,
Regisseur, bilingualer Dokumentarfilmer;
Ted Tzovoras, Europäisch-australischer Handelsrat,
Universität von Neu Süd Wales.
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Deutscher Botschafter Klaus-Peter Klaiber bei Podiumsdiskussion über Weltpolitik
„Multilateralismus macht Deutschland zum Global Player“
Adelaide – Deutschland will es im europäischen Einklang
sein: Global Player. Und Deutschland will es im weltweiten Einklang werden: ständiges
Mitglied im UN-Sicherheitsrat. Dies und einiges mehr erläuterte der deutsche Botschafter
in Australien, Klaus-Peter Klaiber, vor rund 140 Besuchern im Süd-Australischen
Allgemeinen Deutschen Verein (SAADV) in Adelaide. Zu seinem öffentlichen Vortrag
„A Global Player? United Germany at the heart of an expanding
European Union“ hatten ABC NewsRadio und Radio Deutsche Welle eingeladen.
Moderiert von Marius Benson von ABC standen zudem auf dem Podium Rede und Antwort: Uta Thofern,
Chefredakteurin Radio Deutsche Welle, Ted Tzovoras, University of New South Wales und
Präsident der European Australian Business Council, sowie Jürgen Corleis, deutsch-australischer
Zeitungskorrespondent, Regisseur und zweisprachiger Dokumentarfilmer.
Im Vortrag bezog sich der Botschafter auf einige markante Stationen Westdeutschlands
nach 1949, insbesondere die aus dem Grundgesetz und im Ost-West-Konflikt und Kalten Krieg
erwachsene Politik. „Aber diese Zeiten gehören der Vergangenheit an“,
so Klaiber, denn nach 1990 hat die „dramatische“ Veränderung der politischen
Koordinaten weltweit neues Denken verlangt, auch in Deutschland. Seit der Wiedervereinigung
könne Deutschland, so meint Klaiber, wieder politische Entscheidungen
eigenverantwortlich ohne Rücksprache mit den Alliierten treffen.

Vom Frontstaat sei Deutschland zum „Herzstück“ eines Europas avanciert, das mit der
Erweiterung und Vertiefung der Europäischen Union für die einzig verbliebene Supermacht,
die USA, keinen Anlass zur Besorgnis mehr gebe. Auch die USA habe heute viele Optionen. So
wählte sie im Irak-Konflikt für die Intervention die „Koalition der
Willigen“, nicht die Vereinten Nationen. Doch diese Option sei kritikwürdig. Deutschland,
zurückhaltend gegenüber militärischen Optionen, setze in Konfliktsituationen
dagegen auf seine „traditionelle Politik des Multilateralismus“ im Rahmen von UN,
NATO und EU.
Weltpolitisch sei neben der Frage nach dem Umgang mit Massenvernichtungswaffen durch
die Ereignisse des 11. September 2001 auch die Frage nach einer Reaktion auf weltweiten
Terrorismus aufgeworfen worden. Daneben müsse die Globalisierung der Finanzmärkte
und der Kommunikation berücksichtigt werden. Wegen dieses Paradigmenwechsels sieht Klaiber
Argumente dafür, dass Deutschland im europäischen Rahmen zum Global Player
geworden sei: Aus geringeren politischen Sachzwängen sowie größerer Motivation zur
Formulierung „deutscher Interessen“ erwachse mehr Verantwortung.
Deutsche Politik werde aber auf die kontinuierliche Erweiterung und Reform der EU gerichtet sein.
Denn die EU sei aufgrund ihres wachsenden Gewichts Mitspieler auf der Weltbühne. Auch wenn
die Außen- und Sicherheitspolitik der EU während des Irak-Konflikts uneinheitlich gewesen
sei, so habe diese Situation doch den Mitgliedsstaaten offenbart, dass der Blick in
Zeiten globaler Bedrohungen auch nach außen gehen muss.
Die nachfolgende Podiumsdiskussion drehte sich um ein breites Themenspektrum, angefangen bei der
wirtschaftlichen Lage des Staates, über die Immigration nach Deutschland und den Stand der
deutschen Sprache in der EU bis hin zum geschäftlichen Austausch zwischen Deutschland
und Australien.
Gefragt nach der „Mauer in den Köpfen“ zwischen West und Ost meinte Klaiber,
Deutschland habe große wirtschaftliche Anstrengungen zu meistern und es dauere länger,
als auch er gedacht habe, die Spaltung zu überwinden. Zudem sei Deutschland unerwartet
zur multikulturellen Gesellschaft geworden. Die Bevölkerung sei auch nicht unpolitisch,
sondern vielmehr von der Politik frustriert.

Zweifel an der Souveränität der Bundesrepublik Deutschland wiesen sowohl Klaiber als auch
Thofern als randständig zurück. In wirtschaftlichen Dingen dächten Australier
ähnlich wie Deutsche, gingen dann aber doch wegen der Sprachbarriere eher nach London als
„zum Herzen Europas“, bedauerte der Botschafter.
Die Sprachbarriere ist auch Thema der deutschen Position zum Übersetzungsdienst der EU, der
jährlich Unsummen an Geld kostet, weil alle Dokumente in jede Mitgliedssprache übersetzt
werden. Deutschland würde darauf verzichten, erklärte Klaiber, wenn Englisch zur
offiziellen Sprache der EU werden würde. Deutschland befürworte international
außerdem eine Reform des UN-Sicherheitsrates.
Klaiber betonte, dass Deutschlands finanzielles Engagement seine Anwartschaft auf einen ständigen
Sitz unterstreiche. Mit Bezug auf die Wiederwahl von George W. Bush erklärte der
Botschafter, Bush sei zweifelsohne eine starke Führungsnatur, doch seine Bereitschaft, in
multilateralen Organisationen zu arbeiten, sei nicht genügend ausgeprägt. Die anderen
Diskussionsteilnehmer ergänzten, beide Staaten – Deutschland und die USA – würden
sich gleichwohl nach der Unstimmigkeit in der Irak-Politik nun wieder annähern.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 47. Jg., Nr. 47/2004,
Dienstag, 16. November 2004, S. 9 |
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DAS BAND:
Erfolg des Oktoberfestes 2004 |
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Whetting the Appetite for the Schützenfest
Adelaide, what an
Oktoberfest
this was! On Friday, 29th October, the German Club on Flinders Street
opened their doors to folks from all over the world to celebrate six hours of non-stop
Bavarian Gemütlichkeit in the Club rooms. Entry was free and the menu was varied
with prizes galore.
In the 'Strong-Arm-Competition',
where competitors hold up a litre of pure amber until exhaustion, Amanda Larson and
Nathan Paine managed to flex their muscles longest, walking away with a bottle of
Jägermeister each and a t-shirt bearing the words 'Yay Gir My Stir'.
The 'Bund der Bayern', the
Bavarian folklore dance group, too put up a whacking performance, shaking a folksy leg in
traditional Bavarian costumes. In the background was Oompah Music, with musicians Peter on
drums and Rudi on accordion, who knew all the right chords to put a smile on the faces of the
rocking crowd. And squarely in the centre was a double whammy of Happy Hours coupled with
good traditional Bavarian food, which was just the thing to keep people happy and whet their
appetite for more.
At the end of the day, Vice-President Franz Hauner and Initiator Brigitte Kloss agreed
that this years' Oktoberfest was a successful 'warm-up' for the
Schützenfest.
Jorg Valentin
DAS BAND, 47. Jg., Nr. 2-3/2005, S. 10 |
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Oktoberfest des SAADV in Adelaide
„Warmlaufen fürs Schützenfest“
Adelaide – Sechs Stunden Stimmung Nonstop bot der Süd-Australische Allgemeine Deutsche Verein
(SAADV) Clubmitgliedern und Gästen aus aller Welt am 29. Oktober. Mit
Bierkrugstemmen, mit Brezeln,
mit traditioneller bayerischer Kost, Music und einer doppelten Happy Hour wurde vielen im Adelaider Clubhaus
schnell warm ums Herz.
Während die Clubmitarbeiter in ihren Trachten optisch glänzten, sorgten die
Musikanten Peter und Rudi
für die richtige Hochstimmung. So floss denn auch neben Coopers-Bier aus Adelaide
reichlich deutsches Importbier durch die Kehlen, geliefert vom langjährigen Unterstützer
des SAADV Bernd Patzold. Dieter Fabig vom
deutschen Radio auf 5EBI-FM
moderierte das von Jägermeister gesponserte Bierkrugstemmen.
Dabei gab es für die Frauen und Männer, die ein Maß Bier am längsten bei
ausgestrecktem Arm hochhalten konnten, ein „Yaygirmystir“-T-Shirt,
eine Flasche „Jägermeister“ sowie ein Körbchen mit Spirituosen.
Amanda Larson bei den Frauen und Nathan Paine bei den Herren sicherten sich
diese Preise. Danach wurde der
„Bund der Bayern“
bei seinen gelungenen Tanzdarbietungen von den begeisterten Gästen immer wieder
geräuschvoll angefeuert.
Gerade die vielen Gäste von der University of Adelaide und der
University of South Australia wollten die „Bayern“ nur ungern aufhören
sehen. Vizepräsident und Manager Franz Hauner sowie Ideengeberin Brigitte Kloss
waren rundum zufrieden: Es sei ein gelungenes „Warmlaufen“ für das
41. Schützenfest des SAADV im
Januar 2005 gewesen.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 47. Jg., Nr. 46/2004,
Dienstag, 09. November 2004, S. 12 |
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