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Source: http://www.saadv.com.au/saadv-pressreports02d.html.
Last updated:
04.09.2008,
06:32
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Bei Artikeln der Printmedien wurden die Hyperlinks nachträglich ergänzt. |
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Digitales Zeitalter hält Einzug
SAADV startet Internetcafé
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Adelaide – „Und schon ist die E-Mail
verschickt“, entzückt sich Dr. Ian Harmstorf. Der renommierte
Historiker und Präsident des Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen
Vereins (SAADV) zeigt gerne, wie einfach jetzt jeder Besucher auch im Klubhaus online
Kontakt mit der Welt halten kann. Denn kürzlich wurden zwei Internet-Rechner in der
Cafeteria installiert. Und das machte aus ihr nun das neue „Internetcafé“.
Vor neun Monaten erst hat der SAADV im Rahmen eines
Forschungsprojektes
an der University of South Australia seine Website
völlig neu konzipieren, Inhalte
stark erweitern und neue Angebote aufnehmen lassen (die WOCHE berichtete).
Die Zugriffszahlen sind seitdem „enorm“ gestiegen: Abgerufen
werden die stets aktuell gehaltenen Internetseiten außer aus Australien
vor allem in den USA, Deutschland, China, Kanada und Neuseeland. Zudem ist die
Restrukturierung der Kommunikation geglückt. Mitglieder, Besucher und
Australienreisende haben im Internet einen Anlaufpunkt, klare
Ansprechpartner und verlässliche Informationen. Inzwischen werden
wie selbstverständlich über die Website
Räume gebucht,
Mahlzeiten reserviert,
Kostüme verliehen oder
Veranstaltungen annonciert.
Mit der Installation von Internet-Rechnern für Besucher im Klubhaus geht der SAADV den
Weg ins digitale Zeitalter konsequent weiter. Angesichts der heutigen Bedeutung
von Blogs (Internettagebücher), iPod, Messaging (Echtzeit-Chat) und E-Mail in der
Internet-Gemeinde soll dies ein Angebot sowohl für jene sein, die gerade nicht mit
Blackberry oder Smartphone unterwegs sind, als auch für die ältere Generation.
Die Rechner bieten ausschließlich
Internet-Zugang über Breitband.
Text- oder Bildverarbeitung ist mit ihnen derzeit nicht möglich.
Neulinge, gleich welchen Alters, sollten sich schnell zurecht finden. An der Hauptbar kann
gegen Entgelt Nutzungszeit gekauft werden, gestaffelt in viertel (AU$ 1), halbe
(AU$ 2) oder eine Stunde (AU$ 4). Ungenutztes Zeitguthaben bleibt erhalten.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 44/2006,
Dienstag, 31. Oktober 2006, S. 9 |
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Die WOCHE in Australien:
Unterstützung für Senioren |
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„Entwicklung von enormer Tragweite“
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English Version. |
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Adelaide – „Bedeutende Änderungen
stehen an“, erklärt Christa Michaelis. Denn zum ersten Mal ziehen
schweizerische, österreichische und deutsche Südaustralier
in einer Aktionsgruppe an einem Strang, um sich für die Belange
deutschsprachiger und -stämmiger Senioren einzusetzen:
Im Adelaider Club Haus des „Süd-Australischen
Allgemeinen Deutschen Vereins“ (SAADV) wurde nun die Gruppe
„Wir Helfen – German-speaking Aged Care Action Group“
gegründet und gleich ein Vorstand gewählt.
Die Aktionsgruppe will sich dafür einsetzen, dass deutschsprachige
Senioren Leistungen in Anspruch nehmen können, die ihren kulturellen und
sprachlichen Bedürfnissen gerecht werden. Diese
Interessen sollen sowohl gegenüber
Regierungsbehörden, die über staatliche
Zuschüsse entscheiden, als auch gegenüber Vertretern von
Seniorenwohnheimen und ambulanten Dienstleistern
vertreten werden.
Deutschsprachige stellen in der Altersgruppe über 65 Jahre allein
in Adelaide die drittstärkste Einwanderungsgruppe.
Von Altenpflegeleistungen aber machen sie, proportional gesehen, weitaus
weniger Gebrauch als Senioren anderen kulturellen Hintergrunds.
Resthaven Incorporated arbeitet seit Oktober 2005 im Rahmen des Programms
„Community Partners Program/CPP“ („Bürgerpartnerschaften“)
an einem bis Juni 2007 von der Australischen Regierung subventionierten
Projekt.
Dieses hat unter dem Motto „Pathways for German-speaking Seniors“
(„Wegweiser für deutschsprachige Senioren“) eingehende
Bürgerbefragungen durchgeführt. Laut Projektleiterin
Michaelis wurden dadurch drei wesentliche Gründe erkannt, warum deutschsprachige
Senioren zögern, Altenpflegeleistungen in Anspruch
zu nehmen: Erstens sei die Information über Leistungsangebote mäßig,
zweitens berücksichtigten nur wenige Dienstleister die
kulturellen Bedürfnisse deutschsprachiger Senioren und
drittens mangele es in der Altenpflegebranche an der
Bereitschaft, auf die Wünsche dieser Bevölkerungsgruppe einzugehen.
Missstände erfolgreich anzusprechen und Änderungen zu
bewirken war bislang auch wegen mangelnden Zusammenhalts und fehlenden
Wohlfahrtsverbandes schwierig. Daher sei die Gründung der
Aktionsgruppe laut Michaelis „eine Entwicklung von enormer Tragweite“.
Auch die Positionen der gewählten Vertreter von „Wir Helfen“
verdeutlichten dies: Vorsitzende Maya Schnider ist Repräsentantin des
Schweizerischen Clubs in Südaustralien, Stellvertreterin Sigi
Brown gehört zum Deutschen Honorarkonsulat in Adelaide und Sekretär
Dr Ian Harmstorf OAM ist Vorsitzender des SAADV. Sie wollen sich für
das Wohlergehen deutschsprachiger und -stämmiger Senioren einsetzen und eng mit
jenen Dachverbänden zusammenarbeiten, die die Interessen von
Australiern vertreten, die aus anderen Kulturkreisen stammten.
Zudem sollen Altenpflegeunternehmen beraten
werden, wie ihre Dienste an die kulturellen Bedürfnisse
deutschsprachiger Senioren angepasst werden können und deutschsprachiges
Altenpflegepersonal rekrutiert werden kann. OKK
Auskunft über das Projekt geben Christa Michaelis unter Rufnummer 8433 0307
und Philip Ellison unter 8433 0310. Die Aktionsgruppe ist erreichbar über
Maya Schnider, Rufnummer 0434 923747, Sigi Brown, Rufnummer 8231 6320, und
Dr Ian Harmstorf OAM, Rufnummer 0412 492151.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 38/2006,
Dienstag, 19. September 2006, S. 11 |
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Wandertanz der „Brückenbauer“ nach schwerer Arbeit
Adelaide – Raus aus den Wanderstiefeln,
rein in die Tanzschuhe: Mit rund 200 Besuchern war der traditionelle
„Wandertanz“ der
Wandergruppe des
„Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Vereins“
(SAADV) so gut besucht wie noch nie. Und das lag nicht nur an den 100 attraktiven
Preisen der Tombola.
Die Wandergruppe wurde 1991 gegründet und erfreut sich seit diesem Zeitpunkt
steigender Beliebtheit. Inzwischen hat die Gruppe über 100 aktive
„Mitläufer“. Grund genug, dass auch Gründer Wilf Rueweler mit seiner
Frau Christa von den „Australian Friends of Nature“ gerne zum
diesjährigen Wandertanz kamen.
Als „Brückenbauer“
hat sich die Wandergruppe in Südaustralien bereits einen Namen gemacht. Vor sechs Jahren
übernahm sie drei Kilometer südöstlich von Myponga die Pflege eines 20 Kilometer
langen Abschnittes des „Heysen Trail“. Dieser Wanderweg reicht 1200 Kilometer weit,
von Cape Jervis im Süden bis Parachilna Gorge zwischen Blinman und Parachilna im Norden.
Neben der arbeitsintensiven Sicherung dieses Wanderabschnitts baute die Wandergruppe
auch kleinere und größere Brücken. Darunter befinden sich eine neun Meter lange
Holzbrücke über den Spring Creek, eine 15 Meter lange Holzbrücke über
den Emerald Creek und eine kürzlich erst fertig gestellte, 12 Meter lange Brücke
aus Holz- und Stahl über den Swampy Creek. „Heysen Trail“-Beauftragter
Hermann Schmidt und Leiterin Christel Kranich sind auf diese Gruppenleistung besonders
stolz. Für alle Projekte mussten rund 120.000 Dollar Materialkosten
aufgebracht werden. Die Hälfte des Betrags steuerte das
„Department of Recreation and Sport“ bei.
Nach soviel Arbeit gönnten sich die „Buschwanderer“ nun
endlich einen gemütlichen Abend. Beim Wandertanz tanzten die Anwesenden bis in die
Morgenstunden zu Livemusik von Alleinunterhalter Herbert Stauber.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 38/2006,
Dienstag, 19. September 2006, S. 11 |
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Gaudi beim Winzerfest im SAADV
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Adelaide – Eigentlich galt es, die drei schönsten
Weinprinzessinnen zu küren. Doch dann das: Erst kamen sie elf Minuten zu spät. Und
dann standen auf der Bühne elf Männer! Alle in Frauenkleidern. Aber, was soll’s? Das
Publikum im Deutschen Club in Adelaide kugelte sich! Und schließlich war es doch das
Winzerfest der „Carnival Association of South Australia“, die Zeit an diesem
Abend auch schon weit fortgeschritten. Virgara Wines hatte Preise und reichlich
Weinproben von Sauvignon Blanc und Shiraz gestiftet und Alleinunterhalter Herbert Stauber mit
Tanzmusik gehörig eingeheizt.
Die deutschen Karnevalisten
„Adelaider Jungs“
wie auch die niederländischen „Raddraaiers“ waren inzwischen zur
Höchstform aufgefahren. Also wurden in ihren Kostümen nun kurzerhand
Gerry Niesen, David Brown und Gerben Wieland die ersten Weinprinzessinnen in der Geschichte
des Winzerfestes im Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Verein.
„Welch ein Gaudi!“, jubelte denn auch Rosi Beckers, Vorsitzende der „Adelaider
Jungs“, „Mal sehen, wie wir das im nächsten Jahr noch toppen...“.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 36/2006,
Dienstag, 05. September 2006, S. 11

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Winzerfest 2006. |
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Die WOCHE in Australien:
„Hamburger Abend“ 2006 |
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SAADV: In der Haifischbar nachts um halb neun
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Adelaide – Wie heißt die im Wattenmeer
vor Cuxhaven gelegene und zu Hamburg gehörende Insel? Diese und neun weitere
Fragen waren beim „Hamburger Quiz“ richtig zu beantworten, um mit etwas
Fortune eine „Runde“ Sekt, Wein oder „Lütt un Lütt“
von der „Haifischbar“ spendiert zu erhalten. Die Runde gewann schließlich
Tisch 8: Walter, Renate, Siggi, Helga und die aus Deutschland angereisten Alfred
und Christel. Aber der 46. „Hamburger Abend“ des Süd-Australischen
Allgemeinen Deutschen Vereins (SAADV) bot noch einiges mehr. Und deshalb war er
mit 450 Gästen auch wieder bis auf die letzten Plätze ausverkauft.
Aufteilung und Dekoration von Tanzsaal und Bühne des SAADV waren ganz auf Hamburg
zugeschnitten: der Saal unterteilt in Abschnitte wie „Große Freiheit“,
„Reeperbahn“ und „Fischmarkt“, die Wände geschmückt mit
gefüllten Fischernetzen, die Bühne dekoriert mit dem Fischkutter
„Fairplay V“, fliegenden Möven und Figuren von Sehenswürdigkeiten
wie dem Elbtunnel, dem Michel oder dem Fernsehturm.
Stimmungsgarant und Hörfunkmoderator Dieter Fabig von der
„Deutschen Stimme“
des Radios 5EBI 103.1 FM startete durch mit Anekdoten in Hamburger Mundart.
Begleitet wurde er vom Gesang der zünftig gekleideten „Jungs von der
Elbe“. Sigi Brown erzählte dann als „Klein Erna“ von ihrer Reise
nach Paris, wo sie sich in Kunst gebildet habe: Unter Mithilfe einiger Gäste
stellte sie ihr Erlerntes auf der Bühne figürlich und witzreich dar. Margot
Binkowsky gab als „Lili Marleen“ ein Ständchen und der
„Deutsche Volkstanzkreis“
des SAADV zeigte einen Matrosentanz. Der beliebte Alleinunterhalter Herbert Stauber
umrahmte die Showeinlagen mit Standardtanzmusik, darunter viele
Seemannslieder. Schärfste Attraktion des gelungenen Abends war schließlich
der „Striptease“ von Taylor Jane, der so manchem auch der australischen
Gäste den Atem stocken ließ.
Übrigens: Die eingangs gesuchte Insel heißt Neuwerk.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 22/2006,
Dienstag, 30. Mai 2006, S. 12

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Hummel, Hummel!
Hamburger Abend im Deutschen Klub. |
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Olaf Konstantin Krueger,
Dr. Ian Harmstorf und Elke Pfau.
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Die „Jungs von der Elbe“ geben ein Ständchen.
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Herbert Stauber begleitet wieder
musikalisch durch den Abend. |
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Hamburger Abend.
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Hamburger Abend. |
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Hamburger Abend. |
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Hamburger Abend. |
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Hamburger Abend. |
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Klein Erna alias Sigi Brown.
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Hamburger Abend. |
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Lili Marleen alias Margot Binkosky. |
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Matrosentanz des
Deutschen Volkstanzkreises.
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Hamburger Abend.
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Striptease von Taylor Jane. |
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Hamburger Abend.
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Students@UniSA: SA German Association toasts
researcher |
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SA German Association toasts researcher
German UniSA doctoral student Olaf Konstantin Krueger has done a great
service to the South Australian German Association (SAADV). Krueger, also
a journalist and book author, completely redesigned the SAADV’s website through
a test case he undertook at UniSA. The research project assessed the
performance and potential of a new concept for journalists and communication
specialists that was initiated in 2004 at Aachen University of Technology
in Germany. Krueger’s work can be viewed by visiting SAADV’s
new website www.saadv.com.au.
Students@UniSA, April 2006
A newspaper for students of the University of South Australia |
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Die WOCHE in Australien:
120 Jahre SAADV |
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Die Ehrenmitglieder des SAADV, zur 120. Stiftungsfête
vollzählig erschienen (v.l.n.r.):
Hermann Schmidt (Mitglied seit 50 Jahren),
Renate Mayer (Mitglied seit 28 Jahren),
Ilse Lorenz (Mitglied seit 40 Jahren),
Fred Lorenz (Mitglied seit 52 Jahren, Ehrenpräsident),
Ruth Scheffler (Mitglied seit 54 Jahren),
Henry Ritter (Mitglied seit 50 Jahren),
Franz X. Hauner (Mitglied seit 52 Jahren) und
Erich Reuschle (Mitglied seit 53 Jahren).
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„Hohes Ansehen erworben“ |
English Version. |
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Adelaide – Dass der Süd-Australische Allgemeine
Deutsche Verein (SAADV) 120 Jahre bestehen würde, hätten seine
Gründungsmitglieder am
2. März 1886
nicht zu wagen gehofft. Doch der Verein überlebte gravierende Einschnitte, sogar zwei
Weltkriege, in denen das Vereinsleben über Jahre ganz zum Erliegen kam. Und heute habe
der SAADV „jeden Anlass, der Zukunft vertrauensvoll entgegenzuschauen“,
meinte Ehrenpräsident Fred Lorenz auf der diesjährigen Stiftungsfête
im Clubhaus.
Lorenz, selbst 52 Jahre Mitglied, war zweimal Vorsitzender des SAADV. Mit Freude
erinnert er sich an sein Engagement als Bauausschussleiter 1972 bis 1974, als es galt,
den Anbau des Clubhauses in der Flinders Street zu planen. Und mit Stolz erfüllt ihn,
dass es ihm Anfang der 1980-er Jahre gelang, den Verein aus einem kritischen finanziellen
Loch zu holen und wieder auf eine solide Basis zu stellen.
In seiner Rede spannte Lorenz den vereinsgeschichtlichen Bogen von den Anfängen bis
zur Gegenwart. Sein Resümee: Der Verein hat trotz einiger Krisen und zweimaligen
„totalen Stillstands“ in den Weltkriegen überlebt und immer wieder haben
sich Mitglieder des SAADV mit ihrem Engagement auch „hohes Ansehen in
Südaustralien erworben“. Darauf sei der Verein mit Recht stolz.
Das Rahmenprogramm des Stiftungsfestes bestand aus Darbietungen des Duos Eugene und
Georgina Fernandez sowie des Deutschen Volksliederchors. Das Duo Fernandez, seit
1991 bekannt für seine Mixtur aus Klassik und Volksliedern in englischer Sprache, ist
schon verglichen worden mit den Sängern Nelson Eddy und Jeanette McDonald aus den
1930-er und 1940-er Jahren. Der
Deutsche Volksliederchor
des SAADV unterhielt mit Liedern deutscher Zunge. Bei „Die Getränke sind frei“
und „Mein Vater war ein Wandersmann“ stimmten alle etwa 120 Anwesenden gerne
mit ein.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 11/2006,
Dienstag, 14. März 2006, S. 12 |
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Die WOCHE in Australien:
23.500 beim Schützenfest |
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25 Minuten Bierkrugstemmen waren unschlagbar
23.500 Besucher beim 42. Modernen Schützenfest in Adelaide
Adelaide – Das zweitägige
Schützenfest in Adelaide, das
größte Volksfest der südlichen Hemisphäre, hat neue Dimensionen erreicht. Trotz
30 Grad Celsius, teils bewölkten und sogar regnerischen Wetters folgten 23.500 Besucher,
dreieinhalbtausend mehr als 2005, dem Ruf des Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Vereins (SAADV)
in den Bonython Park. Dort boten wieder über 40 Stände Unterhaltung, Gaumenfreuden und
Spaß für Jung und Alt. Auch Souvenirjäger kamen nicht zu kurz: Neben T-Shirts,
Hüten und erstmals auch Bierkrugkühlern, die schnell ausverkauft waren, erwarben sie rund
14.500 Bierkrüge.
Deutsche ließen sich in Südaustralien erstmals 1838 nieder,
zwei Jahre nach der Gründung des Bundesstaates als Britische Kolonie.
1889 hielt der SAADV erstmals
ein Schützenfest in Walkerville ab. Nach einigen auch kriegsbedingten Unterbrechungen
wurde diese Tradition 1964 in Hahndorf
wieder aufgenommen, später in den West Parklands in Adelaide fortgeführt.
Das Schützenfest hat sich zu einem Volksfest mit vielen Dimensionen entwickelt, an dem auch zahlreiche Prominente
teilnehmen. So kamen heuer der Minister for Mental Health and Substance Abuse and Minister for Emergency Services,
The Hon Carmel Zollo, MLC, der liberale Oppositionsführer in SA, Rob Kerin, der Chairman of the
South Australian Multicultural and Ethnic Affairs Commission, Hieu Van Le, vom Multicultural
Communities Council of South Australia Ron Tan, der Commissioner of Police, Mal Hyde, der Assistant
Liquor Licensing Commissioner, Eugene Milograd, der President of Clubs SA, Cameron Tayl, der Executive
Director of Clubs SA, Helen Williams, sowie die ehemalige Bürgermeisterin von Hahndorf, Ariane
Kiermeier, und der Präsident des German Club Tivoli in Melbourne, Kuno Weller. Darüber hinaus ist das
Fest Anziehungspunkt für viele Besucher auch anderer Bundesstaaten und aus Übersee.

Das 2006-er Schützenfest bot ein außergewöhnliches „Maskottchen“, von
Dieter Fabig, Public Relations Manager des Festes, liebevoll
„Schützi Fritz“ getauft:
ein mit Seppelhosen zünftig gekleideter „Bayer“ mit überdimensionaler, behüteter
Kopfmaske. „Schützi Fritz“ begleitete denn auch alle herausragenden Ereignisse. Beim Auftakt
etwa tanzte er zum Gesang der
Adelaider Liedertafel 1858,
beim Bierkrugstemmen erklärte Fabig auf der Freilichtbühne mit ihm die
Regeln und bei Rundgängen
ließen sich viele Aussies speziell mit „Schützi Fritz“ fotografieren.
Pokale und Medaillen gab es in allen drei Kategorien des Luftgewehrschießens. Neben dem für alle
zugänglichen „Spaß-Schießen“ galt es beim Offenen Schießen, das beste
Gesamtresultat zu erzielen. Hier gewann David Westley, gefolgt von Brenton Christie und
Allen Langer. Beim Königinnen- und Königsschießen wird der beste Schuss gewertet.
Den hatte Samantha Kloss, damit Schützenkönigin 2006. Platz 2 belegte Kernie Greve,
den dritten Platz Katarina Japp. Schützenkönig 2006 mit einem Schuß exakt ins Schwarze
des mittleren Ziels wurde Ian Grey, gefolgt von Joshua Woodman und James Fosdike.
Spektakulär wurde das
Bierkrugstemmen sowohl bei den Männern als auch
bei den Frauen. Schließlich winkten 500 Dollar Preisgeld für das Stemmen eines 1-Liter-Bierkruges
mit ausgestrecktem Arm. Unter den Augen von tausenden Schaulustigen stach bereits in der ersten Runde der
Männer Rocco Hocking mit 25 Minuten alle Konkurrenten aus. Selbst Vorjahressieger Dave
„Fish“ Kernohan musste sich ihm in der dritten Runde nach achteinhalb Minuten geschlagen geben.
Entthront wurde bei den Frauen auch Vorjahressiegerin Lisa Ingleton. Mit nur drei Sekunden Vorsprung
gewann Debbie Rogers nach 6:07 Minuten das Finale.
Der SAADV hat sein kulturelles und geschichtliches Angebot erweitert. Von Helmut und Jean Miller koordiniert,
beherbergte das „German Links Tent“ diesmal auch etliche Schautafeln zu den vielfältigen
Aktivitäten aller 20 Interessengruppen.
Daneben gab es Informationen zur Geschichte der deutschsprachigen Gemeinschaft in Südaustralien,
unter anderem vom Präsidenten des SAADV,
Dr Ian Harmstorf,
sowie Hilfe für deutschsprachige Senioren von
„Aged Care“-Koordinatorin
Elke Obermeier. Darüber hinaus bietet der SAADV auf seiner neuen Website (die WOCHE
berichtete) zusätzliche Information und Kontakte.

Für den kleinen und großen Hunger gab es Bretzeln, Pfannkuchen, Eisbein und Barossa Speisen.
Optisch und Akustisch verband die Unterhaltung Traditionelles mit Aktuellem. Die Kleinen begeisterten sich
wieder für die Tiklish All Sorts. Darbietungen der Gruppe
Classical Japanese Swordsmanship, der
Fencing Group, der
German Folkdance Circle und des
German Folksong Choir
begeisterten. Neben dem Ausschank von Coopers, DAB, Jägermeister und anderen begehrten Spirituosen
sorgten in den Großzelten zahlreiche weitere Bands, Tanzgruppen und Vorführungen für
reichlich Gaudi.
Zünftig ging es zu bei der
Accordion Group „Elite“,
Adelaide German Band,
Eisenbahn Spieler Oompah Band, Hahndorf Town Band
und Klemzig Oompah Band. Die Jägermeister Band,
Susi and the Alpine Boys und Herbert Stauber regten Jung und Alt
zum Mitsingen und Tanzen an. Und der
Bund der Bayern heizte
ein bis die Stimmung im Festzelt Münchner Oktoberfest-Niveau erreichte.
Den Pop und Rock übernahmen bis zum nächtlichen Ausklang dann
Gruppen wie Cabernet Cabaret, Foreshore, Keep The Change,
New White Sneakers, Razzle Dazzle und Triplescore. Die
Latte für das insgesamt
110. Schützenfest in
Südaustralien 2007 ist damit hoch gelegt.
Olaf Konstantin Krueger
DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 4/2006,
Dienstag, 24. Januar 2006, S. 11 |
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Infobahn Australia/DIE WOCHE in Australien: Neue SAADV-Website |
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Kommunikation wird wissenschaftlich neu gestaltet
Deutscher Klub in Adelaide mit neuer Website
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English Version. |
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Adelaide – Der Süd-Australische Allgemeine
Deutsche Verein (SAADV) hat seine Website völlig neu konzipieren lassen. Seit
Mitte Dezember ist er nun unter www.saadv.com.au erreichbar. Zugleich wurde er
zum Testbett in einem
Forschungsprojekt an der
University of South Australia (UniSA). Studiert wird hierbei die
Leistungsfähigkeit eines neuen Konzeptes für Journalisten und
Kommunikationsspezialisten, das 2004 an der
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen) begann.
Die früheren Webseiten des SAADV stellten nur eine erste Web-Präsenz dar.
Diese war inkonsistent und verteilte sich auf unterschiedliche Internetangebote. Die
Benutzerführung war kompliziert und die Webseiten kaum gepflegt. Dem Anliegen des
Vorstands, diesen Zustand abzustellen und die Außendarstellung des German Clubs
zu verbessern, kam ein neues Forschungsprojekt an der UniSA entgegen. Darin werden unter
anderem zeitgemäße Online-Kommunikation und Content Management praktisch
untersucht.
Ziel des Projektes, mit dem der deutsche Journalist und Buchautor
Olaf Konstantin Krueger an der UniSA promoviert, ist unter anderem die
Bestimmung eines Mantelkonzeptes für ein flexibles „Virtual Communication
Department (VCD)“ – eine „Virtuelle Kommunikationsabteilung“ –
für kleine und mittelständische Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Vereine
und Behörden. Hintergrund ist die europäische und nordamerikanische Medienkrise.
Diese zeigt sich im Schrumpfen der Auflagen, Fusionen bei Zeitungen, Radio- und
Fernsehsendern, flächendeckenden Entlassungen von Journalisten sowie dem
Rückbau von Abteilungen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in kleinen
und mittelständischen Unternehmen. Krueger hat die Diskussion über virtuelle
Arbeitsformen aufgenommen und auf die Medienindustrie im Allgemeinen und auf
Journalisten im Besonderen ausgedehnt. Sein Konzept bezweckt, daß einerseits
Unternehmen auch in Krisenzeiten ihre Kommunikation aufrechterhalten können
und andererseits Journalisten ihre Arbeit stets mobil erledigen sowie ihren Wirkkreis
über Landesgrenzen hinweg erweitern können.

Auch hat Krueger schon Erfolge vorzuweisen, so bei seinem ersten Testbett, dem
Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen. Das FIR
musste 2004 seine Öffentlichkeitsabteilung schließen. Dennoch konnte, nun
„virtuell“, die gewohnte Publikationstätigkeit beibehalten werden.
Krueger koordinierte und publizierte bislang zumeist von Australien aus acht
Ausgaben eines Fachjournals als Print- und als Online-Medium. Dabei gelang ihm, die
Arbeitsorganisation im FIR kontinuierlich zu verschlanken und
Kosten bedeutsam zu reduzieren.
Die neue Website des SAADV verbindet nun ein sehr breites, optisch ansprechend gestaltetes
Informationsangebot mit der Restrukturierung der Kommunikation. Der German Club hat
jetzt online klare
Ansprechpartner. Seine
Webseiten bieten neben der Illustration von „German Gemütlichkeit“
alles Wissenswerte über
reguläre und
außerordentliche
Veranstaltungen, die Ausrichtung aller zwanzig
Untergruppen sowie
Aussehen und Mietmöglichkeit der wichtigsten
Räumlichkeiten. Ein
Gästebuch ist gleichermaßen
vorhanden wie ein passwortgeschützter
Mitgliederbereich.
Zudem wird die bis ins Jahr 1886 zurückreichende
Vereinsgeschichte ebenso eingehend
dargestellt wie die
Geschichte der Deutschen und
ihrer Nachkommen in Südaustralien seit 1836. Diese spezielle
Lektüre stammt aus der Feder des renommierten Historikers
Dr. Ian Harmstorf,
dem derzeitigen Präsidenten des SAADV. Harmstorf ist über die Kooperation besonders
erfreut wie auch über die rundweg positiven Stimmen von Mitgliedern, Freunden und
Gästen des SAADV. Wie das Gästebuch zeigt, kommt der Zuspruch aber auch von
Australienreisenden aus aller Welt, die, durch die Website angeregt, den German Club
in Adelaide bald besuchen wollen.
Jorg Valentin
Infobahn Australia, Sonntag, 18. Dezember 2005,
http://www.infobahnaustralia.com.au/artikel/gcadelaide.asp
DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 2/2006,
Dienstag, 10. Januar 2006, S. 10 |
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