South Australian German Association
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Source: http://www.saadv.com.au/saadv-pressreports02d.html.

Last updated: 04.09.2008, 06:32

     

Overview: Press Reports 2006 (Extract)

 

 

 

1.

 

Digitales Zeitalter hält Einzug: SAADV startet Internetcafé

31.10.2006

2.

 

Unterstützung für Senioren

19.09.2006

3.

 

SAADV: Wandertanz der „Brückenbauer“

19.09.2006

4.

 

SAADV: Gaudi beim 2006er Winzerfest

05.09.2006

5.

 

SAADV: Nachwuchsförderung

30.05.2006

6.

 

SAADV: In der Haifischbar nachts um halb neun

30.05.2006

7.

 

SA German Association toasts researcher

07.04.2006

8.

 

120 Jahre SAADV: „Hohes Ansehen erworben“

14.03.2006

9.

 

23.500 Besucher beim 42. Schützenfest des SAADV

24.01.2006

10.

 

Neue SAADV-Website

10.01.2006

Bei Artikeln der Printmedien wurden die Hyperlinks nachträglich ergänzt.

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Die WOCHE in Australien: SAADV startet Internetcafé

 

 

 

Digitales Zeitalter hält Einzug

SAADV startet Internetcafé

English Version.  

Flag

Adelaide – „Und schon ist die E-Mail verschickt“, entzückt sich Dr. Ian Harmstorf. Der renommierte Historiker und Präsident des Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Vereins (SAADV) zeigt gerne, wie einfach jetzt jeder Besucher auch im Klubhaus on­line Kontakt mit der Welt halten kann. Denn kürzlich wurden zwei Internet-Rechner in der Cafeteria installiert. Und das machte aus ihr nun das neue „Internetcafé“.

Vor neun Monaten erst hat der SAADV im Rahmen eines Forschungsprojektes an der University of South Australia seine Website völlig neu konzipieren, Inhalte stark er­weitern und neue Angebote aufnehmen lassen (die WOCHE berichtete). Die Zu­griffs­zahlen sind seitdem „enorm“ gestiegen: Abgerufen werden die stets aktuell gehaltenen Internetseiten außer aus Australien vor allem in den USA, Deutschland, China, Kanada und Neuseeland. Zudem ist die Restrukturierung der Kommunikation geglückt. Mitglieder, Besucher und Australienreisende haben im Internet einen An­lauf­punkt, klare Ansprechpartner und verlässliche Informationen. Inzwischen wer­den wie selbstverständlich über die Website Räume gebucht, Mahlzeiten reser­viert, Kostüme verliehen oder Veranstaltungen annonciert.

Mit der Installation von Internet-Rechnern für Besucher im Klubhaus geht der SAADV den Weg ins digitale Zeitalter konsequent weiter. Angesichts der heutigen Be­deu­tung von Blogs (Internettagebücher), iPod, Messaging (Echtzeit-Chat) und E-Mail in der Internet-Gemeinde soll dies ein Angebot sowohl für jene sein, die gerade nicht mit Blackberry oder Smartphone unterwegs sind, als auch für die ältere Generation.

Die Rechner bieten ausschließlich Internet-Zugang über Breitband. Text- oder Bild­ver­ar­bei­tung ist mit ihnen derzeit nicht möglich. Neulinge, gleich welchen Alters, sollten sich schnell zurecht finden. An der Hauptbar kann gegen Entgelt Nut­zungs­zeit gekauft werden, gestaffelt in viertel (AU$ 1), halbe (AU$ 2) oder eine Stunde (AU$ 4). Ungenutztes Zeitguthaben bleibt erhalten.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 44/2006, Dienstag, 31. Oktober 2006, S. 9

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Die WOCHE in Australien: Unterstützung für Senioren

 

 

 

„Entwicklung von enormer Tragweite“

English Version.  

Flag

Adelaide – „Bedeutende Änderungen stehen an“, erklärt Christa Michaelis. Denn zum ersten Mal ziehen schweizerische, österreichische und deut­sche Südaustralier in einer Aktionsgruppe an ei­nem Strang, um sich für die Belange deutsch­spra­chi­ger und -stämmiger Senioren einzusetzen: Im Adelaider Club Haus des „Süd-Aus­tra­lischen All­ge­mei­nen Deutschen Vereins“ (SAADV) wurde nun die Gruppe „Wir Helfen – German-speaking Aged Care Action Group“ gegründet und gleich ein Vor­stand gewählt.

Die Aktionsgruppe will sich dafür einsetzen, dass deutschsprachige Senioren Leistungen in Anspruch nehmen können, die ihren kulturellen und sprach­li­chen Bedürfnissen gerecht werden. Diese In­ter­es­sen sollen sowohl gegenüber Re­gie­rungs­be­hör­den, die über staatliche Zuschüsse entscheiden, als auch gegenüber Vertretern von Se­nio­ren­wohn­hei­men und ambulanten Dienstleistern vertreten werden.

Deutschsprachige stellen in der Altersgruppe über 65 Jahre allein in Adelaide die drittstärkste Ein­wan­de­rungs­gruppe. Von Altenpflegeleistungen aber machen sie, proportional gesehen, weitaus weniger Gebrauch als Senioren anderen kul­tu­rel­len Hintergrunds.

Resthaven Incorporated arbeitet seit Oktober 2005 im Rahmen des Programms „Community Partners Program/CPP“ („Bürgerpartnerschaften“) an einem bis Juni 2007 von der Australischen Re­gie­rung subventionierten Projekt.

Dieses hat unter dem Motto „Pathways for Ger­man-speaking Seniors“ („Wegweiser für deutsch­spra­chi­ge Senioren“) eingehende Bür­ger­be­fra­gun­gen durchgeführt. Laut Projektleiterin Michaelis wurden dadurch drei wesentliche Gründe erkannt, warum deutschsprachige Senioren zögern, Al­ten­pfle­ge­leis­tun­gen in Anspruch zu nehmen: Erstens sei die Information über Leistungsangebote mäßig, zweitens be­rück­sich­tig­ten nur wenige Dienstleister die kulturellen Bedürfnisse deutsch­spra­chi­ger Se­nio­ren und drittens mangele es in der Al­ten­pfle­ge­bran­che an der Bereitschaft, auf die Wün­sche die­ser Bevölkerungsgruppe einzugehen.

Missstände erfolgreich anzusprechen und Än­de­run­gen zu bewirken war bislang auch wegen man­geln­den Zusammenhalts und fehlenden Wohl­fahrts­ver­ban­des schwierig. Daher sei die Grün­dung der Aktionsgruppe laut Michaelis „eine Ent­wick­lung von enormer Tragweite“.

Auch die Positionen der gewählten Vertreter von „Wir Helfen“ verdeutlichten dies: Vorsitzende Maya Schnider ist Repräsentantin des Schweizerischen Clubs in Süd­aus­tralien, Stellvertreterin Sigi Brown gehört zum Deutschen Honorarkonsulat in Ade­laide und Sekretär Dr Ian Harmstorf OAM ist Vor­sit­zender des SAADV. Sie wollen sich für das Wohlergehen deutschsprachiger und -stämmiger Senioren einsetzen und eng mit jenen Dach­ver­bän­den zusammenarbeiten, die die Interessen von Australiern vertreten, die aus anderen Kul­tur­krei­sen stammten. Zudem sollen Al­ten­pfle­ge­un­ter­neh­men beraten werden, wie ihre Dienste an die kul­tu­rel­len Bedürfnisse deutschsprachiger Senioren angepasst werden können und deutschsprachiges Al­ten­pfle­ge­per­sonal rekrutiert werden kann. OKK

Auskunft über das Projekt geben Christa Michaelis unter Rufnummer 8433 0307 und Philip Ellison unter 8433 0310. Die Aktionsgruppe ist erreichbar über Maya Schnider, Rufnummer 0434 923747, Sigi Brown, Rufnummer 8231 6320, und Dr Ian Harms­torf OAM, Rufnummer 0412 492151.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 38/2006, Dienstag, 19. September 2006, S. 11

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Die WOCHE in Australien: „Wandertanz“ 2006

 

 

 

Wandertanz der „Brückenbauer“ nach schwerer Arbeit

Adelaide – Raus aus den Wanderstiefeln, rein in die Tanzschuhe: Mit rund 200 Be­suchern war der traditionelle „Wandertanz“ der Wandergruppe des „Süd-Aus­tra­lischen Allgemeinen Deutschen Ver­eins“ (SAADV) so gut besucht wie noch nie. Und das lag nicht nur an den 100 attraktiven Preisen der Tombola.

Die Wan­der­gruppe wurde 1991 gegründet und er­freut sich seit diesem Zeitpunkt steigender Be­liebt­heit. Inzwischen hat die Gruppe über 100 ak­tive „Mitläufer“. Grund genug, dass auch Gründer Wilf Rueweler mit seiner Frau Christa von den „Australian Friends of Nature“ gerne zum dies­jäh­ri­gen Wandertanz kamen.

Als „Brückenbauer“ hat sich die Wandergruppe in Südaustralien bereits einen Namen gemacht. Vor sechs Jahren übernahm sie drei Kilometer südöstlich von Myponga die Pflege eines 20 Kilometer langen Abschnittes des „Heysen Trail“. Dieser Wanderweg reicht 1200 Kilometer weit, von Cape Jervis im Süden bis Parachilna Gorge zwischen Blinman und Parachilna im Norden.

Neben der arbeitsintensiven Sicherung dieses Wanderabschnitts baute die Wan­der­gruppe auch kleinere und größere Brücken. Darunter befinden sich eine neun Meter lange Holzbrücke über den Spring Creek, eine 15 Meter lange Holzbrücke über den Emerald Creek und eine kürzlich erst fertig gestellte, 12 Meter lange Brücke aus Holz- und Stahl über den Swampy Creek. „Heysen Trail“-Beauftragter Hermann Schmidt und Leiterin Christel Kranich sind auf diese Gruppenleistung besonders stolz. Für alle Projekte mussten rund 120.000 Dollar Materialkosten auf­ge­bracht wer­den. Die Hälfte des Betrags steuerte das „De­part­ment of Recreation and Sport“ bei.

Nach soviel Arbeit gönnten sich die „Busch­wan­de­rer“ nun endlich einen gemütlichen Abend. Beim Wandertanz tanzten die Anwesenden bis in die Mor­genstunden zu Livemusik von Alleinunterhalter Herbert Stauber.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 38/2006, Dienstag, 19. September 2006, S. 11

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Die WOCHE in Australien: „Winzerfest“ 2006

 

 

 

Gaudi beim Winzerfest im SAADV

 

 

Adelaide – Eigentlich galt es, die drei schönsten Weinprinzessinnen zu küren. Doch dann das: Erst kamen sie elf Minuten zu spät. Und dann standen auf der Bühne elf Männer! Alle in Frauenkleidern. Aber, was soll’s? Das Publikum im Deutschen Club in Adelaide kugelte sich! Und schließlich war es doch das Winzerfest der „Carnival As­sociation of South Australia“, die Zeit an diesem Abend auch schon weit fort­ge­schrit­ten. Virgara Wines hatte Preise und reichlich Weinproben von Sauvignon Blanc und Shiraz gestiftet und Alleinunterhalter Herbert Stauber mit Tanzmusik gehörig ein­ge­heizt.

Die deutschen Karnevalisten „Adelaider Jungs“ wie auch die niederländischen „Rad­draaiers“ waren inzwischen zur Höchstform aufgefahren. Also wurden in ihren Kos­tü­men nun kurzerhand Gerry Niesen, David Brown und Gerben Wieland die ersten Weinprinzessinnen in der Geschichte des Winzerfestes im Süd-Australischen All­ge­mei­nen Deutschen Verein.

„Welch ein Gaudi!“, jubelte denn auch Rosi Beckers, Vorsitzende der „Adelaider Jungs“, „Mal sehen, wie wir das im nächsten Jahr noch toppen...“.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 36/2006, Dienstag, 05. September 2006, S. 11

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The images in this section are free of charge when referenced, for example, by citing "Photo: Name". Please provide an author’s copy or the link to the site where the image is used. Images with an * have been published.

Die Fotos dieser Rubrik sind nur dann "free of charge", wenn sie bei Verwertung mit einer Quellenangabe versehen werden, z. B. „Foto: Name“. Belegexemplar und/oder Linkangabe erbeten. Fotos mit * haben Eingang gefunden in eine Publikation.

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Die WOCHE in Australien: „Hamburger Abend“ 2006

 

 

 

SAADV: In der Haifischbar nachts um halb neun

 

 

Adelaide – Wie heißt die im Wattenmeer vor Cuxhaven gelegene und zu Hamburg gehörende Insel? Diese und neun weitere Fragen waren beim „Hamburger Quiz“ richtig zu beantworten, um mit etwas Fortune eine „Runde“ Sekt, Wein oder „Lütt un Lütt“ von der „Haifischbar“ spendiert zu erhalten. Die Runde gewann schließlich Tisch 8: Walter, Renate, Siggi, Helga und die aus Deutschland angereisten Alfred und Christel. Aber der 46. „Hamburger Abend“ des Süd-Australischen Allgemeinen Deut­schen Vereins (SAADV) bot noch einiges mehr. Und deshalb war er mit 450 Gäs­ten auch wieder bis auf die letzten Plätze ausverkauft.

Aufteilung und Dekoration von Tanzsaal und Bühne des SAADV waren ganz auf Ham­burg zugeschnitten: der Saal unterteilt in Abschnitte wie „Große Freiheit“, „Ree­perbahn“ und „Fischmarkt“, die Wände geschmückt mit gefüllten Fischer­net­zen, die Bühne dekoriert mit dem Fischkutter „Fairplay V“, fliegenden Möven und Figuren von Sehenswürdigkeiten wie dem Elbtunnel, dem Michel oder dem Fern­seh­turm.

Stimmungsgarant und Hörfunkmoderator Dieter Fabig von der „Deutschen Stimme“ des Radios 5EBI 103.1 FM startete durch mit Anekdoten in Hamburger Mundart. Be­gleitet wurde er vom Gesang der zünftig gekleideten „Jungs von der Elbe“. Sigi Brown erzählte dann als „Klein Erna“ von ihrer Reise nach Paris, wo sie sich in Kunst gebildet habe: Unter Mithilfe einiger Gäste stellte sie ihr Erlerntes auf der Bühne figürlich und witzreich dar. Margot Binkowsky gab als „Lili Marleen“ ein Ständchen und der „Deutsche Volkstanzkreis“ des SAADV zeigte einen Matrosentanz. Der be­liebte Alleinunterhalter Herbert Stauber umrahmte die Showeinlagen mit Stan­dard­tanz­musik, darunter viele Seemannslieder. Schärfste Attraktion des gelungenen Abends war schließlich der „Striptease“ von Taylor Jane, der so manchem auch der australischen Gäste den Atem stocken ließ.

Übrigens: Die eingangs gesuchte Insel heißt Neuwerk.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 22/2006, Dienstag, 30. Mai 2006, S. 12

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Hummel, Hummel!
Hamburger Abend im Deutschen Klub.

Olaf Konstantin Krueger,
Dr. Ian Harmstorf und Elke Pfau.
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Die „Jungs von der Elbe“ geben ein Ständchen.
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Herbert Stauber begleitet wieder
musikalisch durch den Abend.

       

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Hamburger Abend.

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Hamburger Abend.

   

Klein Erna alias Sigi Brown.
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Hamburger Abend.

   

Lili Marleen alias Margot Binkosky.

 
       

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Matrosentanz des Deutschen Volkstanzkreises.
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Hamburger Abend.
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Striptease von Taylor Jane.

   

Hamburger Abend.
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The images in this section are free of charge when referenced, for example, by citing "Photo: Name". Please provide an author’s copy or the link to the site where the image is used. Images with an * have been published.

Die Fotos dieser Rubrik sind nur dann "free of charge", wenn sie bei Verwertung mit einer Quellenangabe versehen werden, z. B. „Foto: Name“. Belegexemplar und/oder Linkangabe erbeten. Fotos mit * haben Eingang gefunden in eine Publikation.

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Students@UniSA: SA German Association toasts researcher

 

 

 

SA German Association toasts researcher

German UniSA doctoral student Olaf Konstantin Krueger has done a great service to the South Australian German Association (SAADV). Krueger, also a journalist and book author, completely redesigned the SAADV’s website through a test case he undertook at UniSA. The research project assessed the performance and potential of a new concept for journalists and communication specialists that was initiated in 2004 at Aachen University of Technology in Germany. Krueger’s work can be viewed by visiting SAADV’s new website www.saadv.com.au.

Students@UniSA, April 2006
A newspaper for students of the University of South Australia

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Die WOCHE in Australien: 120 Jahre SAADV

 

 

 

Photo

Die Ehrenmitglieder des SAADV, zur 120. Stiftungsfête vollzählig erschienen (v.l.n.r.):
Hermann Schmidt (Mitglied seit 50 Jahren), Renate Mayer (Mitglied seit 28 Jahren), Ilse Lorenz (Mitglied seit 40 Jahren), Fred Lorenz (Mitglied seit 52 Jahren, Ehren­präsi­dent), Ruth Scheffler (Mitglied seit 54 Jahren), Henry Ritter (Mitglied seit 50 Jahren), Franz X. Hauner (Mitglied seit 52 Jahren) und Erich Reuschle (Mitglied seit 53 Jahren).

     

„Hohes Ansehen erworben“

English Version.  

Flag

Adelaide – Dass der Süd-Australische Allgemeine Deutsche Verein (SAADV) 120 Jahre bestehen würde, hätten seine Gründungsmitglieder am 2. März 1886 nicht zu wagen gehofft. Doch der Verein überlebte gravierende Einschnitte, sogar zwei Weltkriege, in denen das Vereinsleben über Jahre ganz zum Erliegen kam. Und heute habe der SAADV „jeden Anlass, der Zukunft vertrauensvoll entgegen­zu­schauen“, meinte Ehrenpräsident Fred Lorenz auf der diesjährigen Stiftungsfête im Clubhaus.

Lorenz, selbst 52 Jahre Mitglied, war zweimal Vorsitzender des SAADV. Mit Freude erinnert er sich an sein Engagement als Bauausschussleiter 1972 bis 1974, als es galt, den Anbau des Clubhauses in der Flinders Street zu planen. Und mit Stolz erfüllt ihn, dass es ihm Anfang der 1980-er Jahre gelang, den Verein aus einem kritischen finanziellen Loch zu holen und wieder auf eine solide Basis zu stellen.

In seiner Rede spannte Lorenz den vereinsgeschichtlichen Bogen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Sein Resümee: Der Verein hat trotz einiger Krisen und zwei­maligen „totalen Stillstands“ in den Weltkriegen überlebt und immer wieder haben sich Mitglieder des SAADV mit ihrem Engagement auch „hohes Ansehen in Süd­austra­lien erworben“. Darauf sei der Verein mit Recht stolz.

Das Rahmenprogramm des Stiftungsfestes bestand aus Darbietungen des Duos Eugene und Georgina Fernandez sowie des Deutschen Volksliederchors. Das Duo Fernandez, seit 1991 bekannt für seine Mixtur aus Klassik und Volksliedern in englischer Sprache, ist schon verglichen worden mit den Sängern Nelson Eddy und Jeanette McDonald aus den 1930-er und 1940-er Jahren. Der Deutsche Volks­lieder­chor des SAADV unterhielt mit Liedern deutscher Zunge. Bei „Die Getränke sind frei“ und „Mein Vater war ein Wandersmann“ stimmten alle etwa 120 Anwesenden gerne mit ein.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 11/2006, Dienstag, 14. März 2006, S. 12

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Die WOCHE in Australien: 23.500 beim Schützenfest

 

 

 

25 Minuten Bierkrugstemmen waren unschlagbar

23.500 Besucher beim 42. Modernen Schützenfest in Adelaide

Adelaide – Das zweitägige Schützenfest in Adelaide, das größte Volksfest der süd­lichen Hemisphäre, hat neue Dimensionen erreicht. Trotz 30 Grad Celsius, teils be­wölkten und sogar regnerischen Wetters folgten 23.500 Besucher, dreieinhalbtau­send mehr als 2005, dem Ruf des Süd-Australischen Allgemeinen Deutschen Ver­eins (SAADV) in den Bonython Park. Dort boten wieder über 40 Stände Unter­hal­tung, Gaumenfreuden und Spaß für Jung und Alt. Auch Souvenirjäger kamen nicht zu kurz: Neben T-Shirts, Hüten und erstmals auch Bierkrugkühlern, die schnell ausverkauft waren, erwarben sie rund 14.500 Bierkrüge.

Deutsche ließen sich in Südaustralien erstmals 1838 nieder, zwei Jahre nach der Gründung des Bundesstaates als Britische Kolonie. 1889 hielt der SAADV erstmals ein Schützenfest in Walkerville ab. Nach einigen auch kriegsbedingten Unterbre­chun­gen wurde diese Tradition 1964 in Hahndorf wieder aufgenommen, später in den West Parklands in Adelaide fortgeführt.

Das Schützenfest hat sich zu einem Volksfest mit vielen Dimensionen entwickelt, an dem auch zahlreiche Prominente teilnehmen. So kamen heuer der Minister for Mental Health and Substance Abuse and Minister for Emergency Services, The Hon Carmel Zollo, MLC, der liberale Oppositionsführer in SA, Rob Kerin, der Chairman of the South Australian Multicultural and Ethnic Affairs Commission, Hieu Van Le, vom Multicultural Communities Council of South Australia Ron Tan, der Commissioner of Police, Mal Hyde, der Assistant Liquor Licensing Commissioner, Eugene Milograd, der President of Clubs SA, Cameron Tayl, der Executive Director of Clubs SA, Helen Williams, sowie die ehemalige Bürgermeisterin von Hahndorf, Ariane Kiermeier, und der Präsident des German Club Tivoli in Melbourne, Kuno Weller. Darüber hinaus ist das Fest Anziehungspunkt für viele Besucher auch anderer Bundesstaaten und aus Übersee.

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Das 2006-er Schützenfest bot ein außergewöhnliches „Maskottchen“, von Dieter Fabig, Public Relations Manager des Festes, liebevoll „Schützi Fritz“ getauft: ein mit Seppelhosen zünftig gekleideter „Bayer“ mit überdimensionaler, behüteter Kopfmaske. „Schützi Fritz“ begleitete denn auch alle herausragenden Ereignisse. Beim Auftakt etwa tanzte er zum Gesang der Adelaider Liedertafel 1858, beim Bierkrugstemmen erklärte Fabig auf der Freilichtbühne mit ihm die Regeln und bei Rundgängen ließen sich viele Aussies speziell mit „Schützi Fritz“ fotografieren.

Pokale und Medaillen gab es in allen drei Kategorien des Luftgewehrschießens. Neben dem für alle zugänglichen „Spaß-Schießen“ galt es beim Offenen Schießen, das beste Gesamtresultat zu erzielen. Hier gewann David Westley, gefolgt von Brenton Christie und Allen Langer. Beim Königinnen- und Königsschießen wird der beste Schuss gewertet. Den hatte Samantha Kloss, damit Schützenkönigin 2006. Platz 2 belegte Kernie Greve, den dritten Platz Katarina Japp. Schützenkönig 2006 mit einem Schuß exakt ins Schwarze des mittleren Ziels wurde Ian Grey, gefolgt von Joshua Woodman und James Fosdike.

Spektakulär wurde das Bierkrugstemmen sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Schließlich winkten 500 Dollar Preisgeld für das Stemmen eines 1-Liter-Bier­kruges mit ausgestrecktem Arm. Unter den Augen von tausenden Schaulustigen stach bereits in der ersten Runde der Männer Rocco Hocking mit 25 Minuten alle Konkurrenten aus. Selbst Vorjahressieger Dave „Fish“ Kernohan musste sich ihm in der dritten Runde nach achteinhalb Minuten geschlagen geben. Entthront wurde bei den Frauen auch Vorjahressiegerin Lisa Ingleton. Mit nur drei Sekunden Vorsprung gewann Debbie Rogers nach 6:07 Minuten das Finale.

Der SAADV hat sein kulturelles und geschichtliches Angebot erweitert. Von Helmut und Jean Miller koordiniert, beherbergte das „German Links Tent“ diesmal auch etliche Schautafeln zu den vielfältigen Aktivitäten aller 20 Interessengruppen. Da­neben gab es Informationen zur Geschichte der deutschsprachigen Ge­mein­schaft in Südaustralien, unter anderem vom Präsidenten des SAADV, Dr Ian Harms­torf, sowie Hilfe für deutschsprachige Senioren von „Aged Care“-Koordinatorin Elke Obermeier. Darüber hinaus bietet der SAADV auf seiner neuen Website (die WOCHE berichtete) zusätzliche Information und Kontakte.

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Für den kleinen und großen Hunger gab es Bretzeln, Pfannkuchen, Eisbein und Barossa Speisen. Optisch und Akustisch verband die Unterhaltung Traditionelles mit Aktuellem. Die Kleinen begeisterten sich wieder für die Tiklish All Sorts. Dar­bie­tun­gen der Gruppe Classical Japanese Swordsmanship, der Fencing Group, der German Folkdance Circle und des German Folksong Choir begeisterten. Neben dem Ausschank von Coopers, DAB, Jägermeister und anderen begehrten Spirituosen sorgten in den Großzelten zahlreiche weitere Bands, Tanzgruppen und Vorführungen für reichlich Gaudi.

Zünftig ging es zu bei der Accordion Group „Elite“, Adelaide German Band, Eisen­bahn Spieler Oompah Band, Hahndorf Town Band und Klemzig Oompah Band. Die Jägermeister Band, Susi and the Alpine Boys und Herbert Stauber regten Jung und Alt zum Mitsingen und Tanzen an. Und der Bund der Bayern heizte ein bis die Stimmung im Festzelt Münchner Oktoberfest-Niveau erreichte. Den Pop und Rock übernahmen bis zum nächtlichen Ausklang dann Gruppen wie Cabernet Cabaret, Foreshore, Keep The Change, New White Sneakers, Razzle Dazzle und Triplescore. Die Latte für das insgesamt 110. Schützenfest in Südaustralien 2007 ist damit hoch gelegt.

Olaf Konstantin Krueger

DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 4/2006, Dienstag, 24. Januar 2006, S. 11

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Infobahn Australia/DIE WOCHE in Australien: Neue SAADV-Website

 

 

Kommunikation wird wissenschaftlich neu gestaltet

Deutscher Klub in Adelaide mit neuer Website

English Version.  

Flag

Adelaide – Der Süd-Australische Allgemeine Deutsche Verein (SAADV) hat seine Website völlig neu konzipieren lassen. Seit Mitte Dezember ist er nun unter www.saadv.com.au erreichbar. Zugleich wurde er zum Testbett in einem For­schungs­projekt an der University of South Australia (UniSA). Studiert wird hier­bei die Leistungsfähigkeit eines neuen Konzeptes für Journalisten und Kommu­nika­tions­spezia­listen, das 2004 an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen) begann.

Die früheren Webseiten des SAADV stellten nur eine erste Web-Präsenz dar. Diese war inkonsistent und verteilte sich auf unterschiedliche Internetangebote. Die Benutzerführung war kompliziert und die Webseiten kaum gepflegt. Dem Anliegen des Vorstands, diesen Zustand abzustellen und die Außendarstellung des German Clubs zu verbessern, kam ein neues Forschungsprojekt an der UniSA entgegen. Darin werden unter anderem zeitgemäße Online-Kommunikation und Content Management praktisch untersucht.

Ziel des Projektes, mit dem der deutsche Journalist und Buchautor Olaf Konstantin Krueger an der UniSA promoviert, ist unter anderem die Bestimmung eines Mantelkonzeptes für ein flexibles „Virtual Communication Department (VCD)“ – eine „Virtuelle Kommunikationsabteilung“ – für kleine und mittelständische Unter­neh­men, Forschungseinrichtungen, Vereine und Behörden. Hintergrund ist die europäische und nordamerikanische Medienkrise. Diese zeigt sich im Schrumpfen der Auflagen, Fusionen bei Zeitungen, Radio- und Fernseh­sendern, flächen­decken­den Entlassungen von Journalisten sowie dem Rückbau von Abteilungen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in kleinen und mittelstän­dischen Unternehmen. Krueger hat die Diskussion über virtuelle Arbeitsformen auf­ge­nom­men und auf die Medien­industrie im Allgemeinen und auf Journalisten im Besonderen ausgedehnt. Sein Konzept bezweckt, daß einerseits Unternehmen auch in Krisenzeiten ihre Kommu­nika­tion aufrechterhalten können und andererseits Journalisten ihre Arbeit stets mobil erledigen sowie ihren Wirkkreis über Landesgrenzen hinweg erweitern können.

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Auch hat Krueger schon Erfolge vorzuweisen, so bei seinem ersten Testbett, dem Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen. Das FIR musste 2004 seine Öffentlichkeitsabteilung schließen. Dennoch konnte, nun „virtuell“, die gewohnte Publikationstätigkeit beibehalten werden. Krueger koordinierte und pub­lizierte bislang zumeist von Australien aus acht Ausgaben eines Fachjournals als Print- und als Online-Medium. Dabei gelang ihm, die Arbeitsorganisation im FIR kon­ti­nu­ier­lich zu verschlanken und Kosten bedeutsam zu reduzieren.

Die neue Website des SAADV verbindet nun ein sehr breites, optisch ansprechend gestaltetes Informationsangebot mit der Restrukturierung der Kommunikation. Der German Club hat jetzt online klare Ansprechpartner. Seine Webseiten bieten ne­ben der Illustration von „German Gemütlichkeit“ alles Wissenswerte über reguläre und außerordentliche Veranstaltungen, die Ausrichtung aller zwanzig Untergruppen sowie Aussehen und Mietmöglichkeit der wichtigsten Räumlichkeiten. Ein Gäste­buch ist gleichermaßen vorhanden wie ein passwortgeschützter Mitgliederbereich. Zudem wird die bis ins Jahr 1886 zurückreichende Vereinsgeschichte ebenso eingehend dar­gestellt wie die Geschichte der Deutschen und ihrer Nachkommen in Süd­aus­tra­lien seit 1836. Diese spezielle Lektüre stammt aus der Feder des renommierten His­to­ri­kers Dr. Ian Harmstorf, dem derzeitigen Präsidenten des SAADV. Harmstorf ist über die Kooperation besonders erfreut wie auch über die rundweg positiven Stim­men von Mitgliedern, Freunden und Gästen des SAADV. Wie das Gästebuch zeigt, kommt der Zuspruch aber auch von Australienreisenden aus aller Welt, die, durch die Website angeregt, den German Club in Adelaide bald besuchen wollen.

Jorg Valentin

Infobahn Australia, Sonntag, 18. Dezember 2005,
http://www.infobahnaustralia.com.au/artikel/gcadelaide.asp

DIE WOCHE in Australien, 49. Jg., Nr. 2/2006, Dienstag, 10. Januar 2006, S. 10

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Last updated: 2008-09-04, 06:32